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URFAHR-UMGEBUNG. Bei dem neuen Projekt der Leaderregion Sterngartl-Gusental dreht sich alles darum, für leer stehende Gebäude im Bezirk eine neue Nutzung zu finden.

 (Foto: Region Sterngartl-Gusental)
(Foto: Region Sterngartl-Gusental)

Ein leerer, unbewohnter Bauernhof, ein ungenutztes älteres Haus mitten im Ortszentrum: Leerstände sind auch im Bezirk Urfahr-Umgebung ein zentrales Thema. Oftmals stecken hinter dem Leerstand viele Fragen vonseiten der Eigentümer, wenn es um die Zukunft des Gebäudes geht: Etwa darum, ob dieses saniert, verkauft oder gar gänzlich neu genutzt werden sollte. Auch die Frage, wohin sie sich bei derartigen Anliegen wenden können, steht oft im Raum.

Druck auf Gemeindeebene

Aber auch auf Gemeindeebene sei der Druck groß, genügend Wohn- und Arbeitsraum zu schaffen. Zieht man die Oberösterreichische Raumordnung heran, so setzt diese klar auf folgendes Prinzip: zuerst sollen bestehende Leerstände aktiviert, bevor neue Grünflächen bebaut werden. Um genau dieses Potenzial zu nutzen und um neue Wege in der Leerstandsnutzung zu gehen, startete die Leaderregion Sterngartl – Gusental nun eben das neue Projekt, mit dem leer stehende Häuser wieder belebt werden sollen.

Lebendige Ortszentren

Für den Obmann der Region und Bürgermeister von Alberndorf, Martin Tanzer, sei dabei eines ganz klar: dass „unsere Gemeinden lebendige Ortszentren brauchen! Leerstände müssen sinnvoll genützt werden, um so alten Gebäuden wieder Leben einzuhauchen.“ Die Möglichkeiten, diese Objekte zu nutzen, seien vielfältig. So könne man etwa in einem alten Vierkanthof eine neue Wohnmöglichkeit für ältere Menschen schaffen, ebenso wie ein frei stehendes Geschoss in einem Firmengebäude zu einem neuen flexiblen Arbeitsort gemacht werden kann. Im Gasthaus im Ortszentrum könne indes ein Ort der Begegnung und ein neues Nahversorgungszentrum entstehen. „Unser Anliegen ist es, unsere Region für junge Menschen durch Wohnmöglichkeiten und Co-Working Arbeitsplätze weiter zu attraktiveren. Davon profitiert die gesamte Region“, betont auch Leadermanagerin Martina Birngruber.

Professionelle Begleitung

Begleitet werde das Projekt von der SPES Zukunftsakademie in Schlierbach. Diese habe bereits viel Erfahrung in der Arbeit mit Gemeinden und Regionen zum Thema Leerstand gesammelt. Deshalb steht Johannes Brandl mit seinem Team bei dem Projekt nun beratend zur Seite und erklärt: „Ziel des Prozesses ist es, eine Entscheidungsgrundlage für die Leerstandseigentümer zu schaffen.“ Für Eigentümer von untergenutzten Objekten und Leerständen gibt es die Möglichkeit, sich beim LEADER-Büro Sterngartl – Gusental (birngruber@sterngartl-gusental.at), bei Johannes Brandl (brandl@spes.co.at) oder direkt bei dem Bürgermeister der jeweiligen Gemeinde zu melden.


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