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WAXENBERG/ST. VEIT. Jedes Monat ein neues Brot, passend zur Saison mit besonderen Rohstoffen von Produzenten aus der Region – das ist das Konzept hinter dem „Brot des Monats“. Tips hat mit Martin Hörschläger, Junior-Bäcker der Bio-Bäckerei Hörschläger, aus Waxenberg über das kreative Angebot gesprochen.

  1 / 2   Junior-Bäcker Martin Hörschläger ist der kreative Kopf hinter der Brot des Monats-Aktion. (Foto: Valentin Geiseder)

Insgesamt zwölf Rezepte hat Martin Hörschläger für das Jahr 2021 ausgetüftelt und adaptiert. „Bei den Monatsbroten handelt es sich um neue Rezepte. Ich probiere im Rahmen der Monatsbrote meine Rezeptideen aus und dabei kann ich meine Kreativität verwirklichen“, erklärt der Waxenberger.

Rohstoffe aus der Region

Für jede seiner Brotkreationen, bei denen die Saisonalität eine besondere Rolle spielt, hat Hörschläger spezielle Rohstoffe von Produzenten aus der Umgebung auserwählt: darunter etwa Hanf- und Leinsamen von farmgoodies aus Niederwaldkirchen, Lang­zwettler Ziegenmilch, Bio-Dinkelmehl vom Biohof Krammer Printer aus Lasberg, Weizenruchmehl von der Dirneder Mühle in Perg, Bio-Weizenmehl der Knollmühle aus St. Georgen/Gusen, Schlägler Roggen, Eier vom Leitner aus Eidenberg, Granitbier von der Brauerei Hofstetten oder Schlägler Roggenmehl von der Stritzlmühle in Putzleinsdorf. So will er auf die regionale Rohstoff- und Produktvielfalt aufmerksam machen. Aber auch einige weitere, konkrete Ziele sollen durch die Aktion erreicht werden: „Die aktuelle Monatsbrot-Aktion, bereits die zweite Runde, hilft uns neue Rezepte zu entwickeln und einfach herauszufinden, welche Brottypen unsere Kunden präferieren oder wir gewinnen neue Kunden mit innovativen Rezepten dazu. Verkaufsrenner finden dann so in unser fixes Sortiment. Auf diesem Weg haben wir die letzten zwei Jahre 24 neue Bio Bäckerei Hörschläger Rezepte entwickelt“, so der 30-Jährige.

Die Entstehung der Idee

Während die ursprüngliche Idee zum Brot des Monats laut Hörschläger nicht mit der Corona-Krise zusammenhänge, so sei durch die Krise aber die Idee eines Lieferservices dazugekommen, erzählt dieser weiter: „Vor der Krise konnte sich keiner vorstellen, Lebensmittel, oder in unserem Fall Brot, liefern zu lassen, ohne dass man das Produkt real sieht oder riecht. Ich denke, da hat sich etwas durch Corona verändert. Auch die Tatsache, dass man sich nicht viel bewegen darf oder soll, macht einen Lieferservice attraktiv. So entstand bei einem Glas Wein die Idee, die Monatsbrote einmal monatlich direkt vor die Haustüre zu liefern.“ Neben der Lieferung im Rahmen des Abos sind die Brote übrigens auch ganzjährig in der Filiale der Bäckerei in St. Veit im Mühlkreis erhältlich. Mehr Infos gibt es auf www.brotzeit.cc/abo

Weitere Neuerungen

Damit aber noch nicht genug: Neben dem Brot-Abo und einer neu errichteten Schaubackstube in der St. Veiter Filiale zählen bei den Hörschlägers vor Ort zukünftig auch eigene Brotbackkurse zum Angebot.


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