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BAD MÜHLLACKEN. Nach einer über zweijährigen Planungs- und einer einjährigen Bauzeit konnte die Freiwillige Feuerwehr Bad Mühllacken mitterlweile das neue Tanklöschfahrzeug mit Bergeausrüstung (TLFA-B) in Empfang nehmen.

Mitte November kam das neue Fahrzeug nach Bad Mühllacken. (Foto: FF Bad Mühllacken)
Mitte November kam das neue Fahrzeug nach Bad Mühllacken. (Foto: FF Bad Mühllacken)

Das neue Fahrzeug ersetzt so ein 27 Jahre altes Rüstlöschfahrzeug. So soll eine spürbare Steigerung der Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehr Bad Mühllacken erreicht werden. Denn das alte Fahrzeug war etwa hinsichtlich Motorisierung, Beladung und Bedienkomfort nicht mehr zeitgemäß und aufgrund altersbedingter Reparaturen nicht immer einsatzbereit.

Das Tanklöschfahrzeug wurde von der Firma Rosenbauer aus Leonding auf einem Mercedes-Benz Atego mit 17 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht und 300 PS aufgebaut. Zur Entlastung des Maschinisten und aufgrund der guten Erfahrungen mit diesem Getriebetyp im 2016 angeschafften Rüstfahrzeug wurde ein vollautomatisches Wandlergetriebe verbaut. Im Fahrzeug befindet sich eine umfassende feuerwehrtechnische Beladung sowohl für den Brandeinsatz als auch für den technischen Einsatz. Für den sofortigen Löscheinsatz sind 2000 Liter Löschwasser an Bord, welche mit einer Pumpe (3500 l/min) zum Brandherd gebracht werden. Mit Blick auf die steigende Waldbrandgefahr wurde mit dem Fahrzeug eine spezielle Waldbrandausrüstung bestehend aus dünnen handlichen Schläuchen und Löschrucksäcken angeschafft. 

Wesentlicher Sicherheitsgewinn

Einen wesentlichen Sicherheitsgewinn bringen die beiden nunmehr verbauten Leiterentnahmevorrichtungen mit sich: Die Mannschaft muss bei der Entnahme der Leiter nicht mehr auf das Fahrzeugdach steigen. Die beiden acht und 14 Meter langen am Fahrzeugdach gelagerten Leitern können schnell und sicher vom Boden aus entnommen werden. Nach der Auslieferung des Fahrzeugs startete unmittelbar die Einschulung der Feuerwehrmitglieder. Das Fahrzeug konnte damit nach der Auslieferung auch gleich in Dienst gestellt werden. Weil neben der allgemeinen Mannschaft mehr als 30 Fahrer eingeschult werden müssen, wird das Fahrzeug auch noch in den nächsten Wochen vermehrt auf den Straßen der Gemeinde unterwegs sein.


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