Mehr Trockenheit und Starkregenereignisse sind künftig zu erwarten
BEZIRK. Nach einem Sommer voller Hagelereignisse ist das Thema Klimawandel wie immer stark diskutiert. Grundsätzlich ist im Zusammenhang mit dem Klimawandel mit mehr Starkniederschlägen zu rechnen, heißt es in der Aussendung des Klimawandelanpassungsprogrammes KLAR!.

Das habe einen einfachen Grund: Die Gesamtmenge an Niederschlägen werde zwar voraussichtlich ungefähr gleichbleiben, aber an immer weniger Tagen fallen. Daraus ergebe sich, dass einerseits die Regenmenge je Regentag steigt, aber auch die Trockenheitsperioden länger werden. Um sich die Auswirkungen klar vor Augen zu führen, werde der sogenannte Trockenheitsindex verwendet. Dieser beschreibt eine Trockenheit, die „typischerweise“ im Durchschnitt alle zehn Jahre vorkommt.
Trockenheiten werden mehr
In der Region Sterngartl Gusental werden solche Trockenheiten demnach bis zum Jahr 2050 auch bei sehr starker Treibhausgasreduktion alle sechs Jahre vorkommen. Werde weiterhin keine effektive Senkung der Treibhausgasausstöße erreicht, so werden die Trockenheiten laut der ZAMG noch häufiger sein. Mehr werden soll auch Starkregen. Bei wenig Klimaschutz werde sich der maximale Tagesniederschlag um rund ein Drittel erhöhen. Das geht aus den Österreichischen Klimaszenarien hervor, mit denen im Rahmen des Klimawandelanpassungsprogramms KLAR! speziell für die Region Sterngartl Gusental Klimaauswirkungen untersucht wurden.
Treffen in Engerwitzdorf
Am 24. November findet in Engerwitzdorf außerdem ein öffentlicher Klimawandelanpassungsgipfel statt, bei dem sich die Teilnehmer zu den geplanten Maßnahmen der Klimawandelanpassungsregion einbringen können. Mehr Infos unter www.sterngartl-gusental.at


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