Ein Ort, um Schutzsuchenden ein paar Tage Sicherheit zu bieten
HELLMONSÖDT/BEZIRK. Berührende Geschichten und eine Welle der Hilfsbereitschaft in der Region für die Geflüchteten aus der Ukraine: Ein Lokalaugenschein in der Notunterkunft in Hellmonsödt zeigt das große Engagement aller Beteiligten.

Bis zu 100 Personen bietet das Rote Kreuz Urfahr-Umgebung im ehemaligen Kindergarten eine vorübergehende Unterkunft. Die Notunterkunft wurde im Auftrag des OÖ Landeskrisenstabs vorbereitet und ging schon knapp 24 Stunden später in Betrieb.
Sowohl die Unterstützung in allen Belangen, die sanitätsdienstliche als auch die medizinische Versorgung durch praktische Ärzte ist sichergestellt. Dank der Dolmetscher können Sprachbarrieren von Anfang an überwunden werden, für das leibliche Wohl sorgt die Küche des Bezirksseniorenhauses. Um auch die vierbeinigen Gäste bestmöglich zu umsorgen und unterzubringen, hilft auch die Tierhilfe Gusental mit.
Bewegende Geschichten
„Menschen haben bei uns erst in Gesprächen oder durch Fotos ihrer Verwandten erfahren, dass ihr Haus nicht mehr existiert. Das bewegt uns schon sehr“, betont Rotkreuz-Bezirksgeschäftsleiter Peter Haslinger. „Viele, die zu uns kamen, hatten nur das, was sie am Leib hatten, mit“, ergänzt Silke Pachinger vom Roten Kreuz.
Bevölkerung hilft mit
Nicht nur das Rote Kreuz ist rund um die Uhr im Einsatz, auch die Unterstützung aus der Bevölkerung ist groß: „Die Hilfsbereitschaft ist enorm, auch viele lokale Händler unterstützen uns tatkräftig“, so Haslinger. Viele Privatpersonen und Familien stellen auch ihr Zuhause für private Unterkünfte zur Verfügung.


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