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LICHTENBERG. In puncto Unterstützung von ukrainischen Flüchtlingen gehen die Gemeindebürger Lichtenberg mit gutem Vorbild voran. Dennoch braucht es weiter laufend helfende Hände.

Bürgermeisterin Daniela Durstberger und Vize-Bürgermeisterin Melanie Wöss freuen sich über tatkräftige Unterstützung der Gemeindebürger. (Foto: Nina Gaffal)

„Das Leid und die Not in unserer unmittelbaren Umgebung hat uns alle zutiefst erschüttert. Viele Lichtenberger wollen aktiv helfen“, berichten Bürgermeisterin Daniela Durstberger und Vize-Bürgermeisterin Melanie Wöss. Elf ukrainische Flüchtlinge sind seit April im Haus der Volkshilfe in der Altlichtenbergerstraße untergebracht.

Großartige Unterstützung

„Wir sind überwältigt, wie engagiert unsere Gemeindebürger hier sind. Dafür möchten wir uns von Herzen bedanken“, sagt Durstberger. Die Gemeinde selbst hat ein Spendenkonto eingerichtet - jeder der mag, kann hier einen finanziellen Beitrag für die Flüchtlinge im Ort leisten. Gesammelt wurden auch schon Schulartikel für die Kinder sowie Bekleidung und Haushaltsartikel für die aufgenommenen Flüchtlinge. Zwei Kinder gehen hier im Ort schon zur Schule und wurden von den Schülern herzlich aufgenommen.

Spenden benötigt

Laufend gebraucht werden allerdings weiterhin Hygieneartikel, Lebensmittel, Geldspenden sowie ehrenamtliche Helfer für den aktiven Deutsch-Unterricht oder aber auch für einfache Transportfahrten, da die Flüchtlinge eher abgelegen wohnen. Gesucht wird unter anderem nun nach einfachen E-Bikes oder E-Scooter, um den Flüchtlingen alltägliche Erledigungen - etwa Einkaufen oder Arztbesuche - zu erleichtern.

Dazu hat sich eine kleine Gruppe Lichtenberger zusammen getan, die ihren persönlichen Beitrag zur Unterstützung dieser Menschen leisten wollen. Hier wird auch auf die moderne Technik gesetzt – mittels Übersetzungs-App ist eine Verständigung möglich.

Weitere Helfer sind jederzeit willkommen – Infos dazu via Mail an lichtenberghilft@gmail.com.

Jobs gesucht

Jetzt bemüht sich die Gemeinde vor allem auch darum, Arbeitsplätze für die erwachsenen Flüchtlinge in der Region zu finden: denkbar wären etwa Beschäftigungen in der Gastronomie oder etwa in einer Gärtnerei.

Wer unterstützen möchte – in welcher Art und Weise auch immer –kann sich jederzeit bei der Bürgermeisterin, Vize-Bürgermeisterin melden oder ein Mail an lichtenberghilft@gmail.com senden.

Spendenkonto „Lichtenberg hilft“:

Spendenkontonummer: AT37 3413 5000 0717 2174


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