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HERZOGSDORF. Christian Reiter, ein gebürtiger Herzogsdorfer, hatte kürzlich einen tragischen Verkehrsunfall auf den Philippinen (Tips berichtete). Einem Tips-Leser aus der Gemeinde (Name der Redaktion bekannt - er möchte anonym bleiben) ging das Schicksal so nah, dass er sich zu einer privaten Spenden-Aktion für die Familie des Betroffenen aufmachte.

Ein tragischer Verkehrsunfall ereilte den Herzogsdorfer Christian Reiter auf den Philippinen - seine Familie bangt um ihn und bittet um Unterstützung. (Foto: Eva Reiter)

„In Hinblick auf die Berichterstattung in der Tips Ausgabe KW 40 habe ich versucht, Spender für die Unterstützung der Familie Reiter zu gewinnen. Meinerseits habe ich diverse Firmen diesbezüglich angesprochen bzw. auch mehrmals kontaktiert“, berichtet der Herr aus Herzogsdorf, der lieber anonym bleiben will, im Tips-Gespräch.

Durch privates Engagement und Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr Herzogsdorf konnte zum Zwecke der lebensnotwendigen Maßnahmen der Zustand des Verunglückten auf den Philippinen finanziell unterstützt werden.

Die Sammelaktion dauerte rund zwei Wochen und die daraus erzielte Summe wurde bereits der Herzogsdorfer Familie des Verunglückten persönlich übergeben. Damit wurde rasch, unbürokratisch und effizient geholfen und die finanzielle Sorge verringert und die noch unbedingt erforderliche Weiterbehandlung vor Ort sichergestellt.

Spender waren großteils Gewerbetreibende aus der Heimatgemeinde der Familie (Gewerbepark), den Gemeinden Ottensheim (Bereich Donautreff), Walding, Niederwaldkirchen, St. Martin sowie auch einige Privatspender, bei welchen man sich auf das herzlichste für die prompte Bereitschaft und Unterstützung eines in Not geratenen Mitbürgers bedankt: „Dies ist gerade in der heutigen Zeit hoch anzurechnen und nicht mehr selbstverständlich“, ist Familie Reiter gerührt.

Der daraus erzielte Spendenbeitrag wurde mittlerweile den Eltern des Verunglückten – im Beisein eines Vertreters der die Aktion unterstützenden Feuerwehr Herzogsdorf – übergeben. „Meine ganze Familie hätte niemals gedacht, dass der Bericht in Tips sowie in facebook so hohe Wellen schlägt und uns so viele Menschen unterstützen“, ist Jenny Kemetmüller, Nichte des schwer verunglückten Christian Reiter, richtig gerührt. Sie betont weiters: „Erst wenn man im fernen Ausland einen Unfall hat, dort das medizinische System am eigenen Leib erfährt, weiß man erst, wie glücklich man sich schätzen kann, wie super unser medizinische Versorgung hier in Österreich eigentlich ist“, ergänzt die junge Lady.

 


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