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GALLNEUKIRCHEN. Josef Mostbauer aus Gallneukirchen erzählt in seinem neuen Buch „Der kurze Atem des Kleintierzüchters“ die Geschichte seines Großvaters. Tips verlost drei Exemplare.

Josef Mostbauer (Foto: Mostbauer)
Josef Mostbauer (Foto: Mostbauer)

Der Roman dreht sich um Franz Sommer, der Ende des 19. Jahrhunderts als uneheliches Kind einer Bauernmagd geboren wurde. 1916 zieht er in den Krieg, bekommt das versprochene Erbe des Onkels nicht. Mit Leni zieht er in die Steiermark und gründet eine Familie. Franz bleibt trotz Krisen und Zweiter Weltkrieg Optimist, widmet sich der Kleintierzucht und den Frauen. Den Roman hat Josef Mostbauer autofiktional verfasst, also teils (auto-)biografisch, teils fiktional. „Mir wurde beim Schreiben klar, dass das keine Familienaufzeichnung werden sollte, sondern ein Roman. Es gab kaum Aufzeichnungen vom Leben meines Großvaters. Die Informationen stützen sich hauptsächlich auf Aussagen noch lebender Personen“, sagt Mostbauer. Er sei als Kleintierzüchter in der Steiermark sehr umtriebig gewesen. Im Roman wollte Mostbauer vor allem die Jugendjahre und die Zeiten der Weltkriege behandeln. Der Roman endet in den 1950er-Jahren, Mostbauers Großvater lebte aber noch bis 1982.

Dritte Veröffentlichung

Mostbauer war vor seiner Pension Lehrer für Deutsch und Geschichte sowie Schulbibliothekar am Gymnasium Steyr. Nach „Zwischen Brücken“ und „Plötzliche Hitze“ ist „Der kurze Atem des Kleintierzüchters“ seine dritte Veröffentlichung.


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