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WALDING.  Der Familie Galstyan, laut Bürgermeister Johann Plakolm, gut in der Gemeinde integriert, droht die Abschiebung. Dagegen protestiert ein Großteil der Waldinger Bevölkerung.

Die Familie Galstyan hofft bleiben zu können. (Foto: privat)
Die Familie Galstyan hofft bleiben zu können. (Foto: privat)

Der Famileinvater ist ein schwer kranker Dialysepatient. „Eine Abschiebung würde seinen Tod bedeuten“, sagt Brigitte Raffeiner mit Blick auf das schlechte Gesundheitssystem in Armenien. Doch nicht nur gesundheitliche Gründe sprechen gegen die Abschiebung. auch die gelungene Integration spricht für ein Bleiberecht: Frau Galstyan reinigt ehrenamtlich die öffentlichen WC-Anlagen. Der Sohn besucht die Fachschule für Mechatronik in Haslach und ist bei der Feuerwehr. Die Tochter, selbst Diabetikerin, ist Schülerin des BORG Linz. Die Familie kann sich selbst erhalten und hat eine Wohnung. All das sind eigentlich gute Voraussetzungen für ein humanitäres Bleiberecht.


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