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Weltfrauentag rückt auch Arbeit der regionalen Bäuerinnen in den Mittelpunkt

Mag. Jacky Stitz, 05.03.2026 15:43

ENGERWITZDORF/LINZ. Zum Weltfrauentag richtet sich der Blick auf jene Frauen, die die Landwirtschaft täglich prägen. Bäuerinnen sichern Lebensmittelproduktion, pflegen die Kulturlandschaft und halten viele Höfe am Laufen, weiß auch Landesbäuerin Johanna Haider aus Engerwitzdorf. Am Freitag, 6. März können Interessierte in den Promenaden Galerien in Linz ins Gespräch mit heimischen Landwirtinnen kommen.

Bauernkammer-Präsident Franz Waldenberger und Landesbäuerin Johanna Haider aus Engerwitzdorf. (Foto: LK OÖ)

Frauen, die sich als Standesvertreterinnen engagieren, geben ihren Kolleginnen eine starke Stimme und tragen dazu bei, dass Anliegen am Hof auch in den politischen Gremien gehört werden – davon sind der Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ, Franz Waldenberger, und die Vorsitzende des Bäuerinnen-Ausschusses der LK OÖ, Johanna Haider aus Engerwitzdorf, überzeugt.

Auf Höfen, in Ställen, auf Feldern und Bauernmärkten prägen Bäuerinnen den Alltag im ländlichen Raum. Anlässlich des Weltfrauentags erinnert die Landwirtschaftskammer Oberösterreich an ihre zentrale Rolle in der Landwirtschaft.

„Ohne unsere Bäuerinnen wäre vieles im Land nur Theorie – die Lebensmittelproduktion, die Pflege der Kulturlandschaft, die Weitergabe von Wissen und Tradition, aber auch der soziale Zusammenhalt in den Regionen. Sie tragen oft im Verborgenen Verantwortung, aber immer mit großer Verlässlichkeit. Dieses Jahr ist die Chance, ihre Arbeit sichtbar zu machen“, betont Kammerpräsident Franz Waldenberger.

Bäuerinnen prägen viele Höfe

Mehr als ein Drittel der österreichischen landwirtschaftlichen Betriebe wird von Frauen geführt, weitere 12 Prozent partnerschaftlich. In Oberösterreich sind es 10.650 Betriebe, die von einer Bäuerin oder gemeinsam geführt werden – das sind 43,6 Prozent der 24.440 Betriebe.

Zwischen Hofarbeit und Familie

Neben der Arbeit im Betrieb übernehmen viele Bäuerinnen auch Verantwortung in der Familie und Pflege. Die Landwirtschaftskammer unterstützt dabei mit Beratung und Angeboten.

Waldenberger sieht auch bei der Vertretung noch Aufholbedarf: „Es wird Zeit, dass die, die den Alltag der Landwirtschaft kennen, auch an den Orten sitzen, an denen Regeln gemacht werden. Bäuerinnen bringen Perspektiven ein, die wir dringend brauchen.“

Beim Frauentag der Oberösterreichischen Nachrichten in Linz (Freitag, 6. März, Promenaden Galerien) kommen Bäuerinnen und Konsumentinnen ins Gespräch. 


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