Vom Mühlviertel aus zum großen Rennen auf der Isle of Man
WALDING/FELDKIRCHEN. Der gebürtige Waldinger Thomas Altendorfer hat geschafft, wovon manche Motorradfans nur träumen. Beim diesjährigen Rennen auf der kleinen Insel Isle of Man war er der erste Österreicher seit zehn Jahren, der überhaupt die Möglichkeit hatte, an diesem Bewerb teilzunehmen.

Die Isle of Man ist eine kleine Insel zwischen England und Irland, wie Altendorfer berichtet. Er ergänzt: „Seit 1907 wird dort das wohl legendärste und bekannteste Motorradrennen auf öffentlichen Straßen ausgetragen. Das Besondere: Eine Runde ist über 60 Kilometer lang und führt über öffentliche Straßen, die für das Rennen gesperrt werden. Die Strecke ist extrem schnell und selektiv, gleichzeitig aber auch sehr anspruchsvoll und gefährlich.“
Altendorfer war beim Rennen im August „der erste Österreicher seit zehn Jahren, der überhaupt die Möglichkeit bekommen hat, an diesem Rennen teilzunehmen“. Beim Rennen selbst erreichte er den für ihn „sehr zufriedenstellenden 28. Platz unter 62 Teilnehmern“ in seiner Klasse. „Meine schnellste Runde absolvierte ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 185 km/h über die gesamte 60 Kilometer lange Strecke“, berichtet er auf Anfrage von Tips.
Über seine Person
Auf der Rennstrecke kennt man ihn nach eigenen Angaben unter seinem Spitznamen „Uccio“. Altendorfer ist 29 Jahre alt, hat 28 Jahre in Walding gelebt und ist mittlerweile nach Lacken in der Gemeinde Feldkirchen gezogen. Beruflich ist er als Mechatroniker tätig. Sein größtes Hobby ist natürlich der Motorsport: „Wenn ich nicht selbst auf dem Motorrad sitze, bin ich meistens mit der Vorbereitung meiner Motorräder beschäftigt oder helfe beim MSC Rottenegg, wo ich kann.“ Aktiv betreibt er seit 2018 Motorsport. 2024 gewann Altendorfer den österreichischen Bergstaatsmeistertitel, 2025 wurde er Vizeeuropameister am Berg.
„Mein großes Ziel ist es, noch einige Male auf der Isle of Man fahren zu dürfen, um dort mein volles Potenzial zeigen zu können. Ich möchte mich auch bei meinen Rennen in Europa weiter nach vorne arbeiten und dort um Spitzenplätze kämpfen“, so der Mühlviertler.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden