Dritter Platz beim KSÖ-Sicherheitspreis für Reichenauer Feuerwehrkommandant
REICHENAU. Feuerwehrkommandant Roland Lichtenauer aus Reichenau hat beim Sicherheitspreis 2026, vergeben vom Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ), den dritten Platz erreicht. Ausgezeichnet wurde seine Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen bei einer Suche nach einer vermissten Person im April.

Die Preisverleihung des fand am 2. Oktober in der Raiffeisenlandesbank in Raaba bei Graz statt. Insgesamt gab es mehr als 100 Einreichungen in fünf Kategorien. Lichtenauer wurde in der Kategorie für außergewöhnliches Engagement bei der Zusammenarbeit von Blaulichtorganisationen geehrt.
Feuerwehrhaus wurde zur Anlaufstelle
Am Abend des 7. April war eine Person als vermisst gemeldet worden. Feuerwehr, Polizei und Rettung leiteten eine umfangreiche Suche ein. Rund 70 Einsatzkräfte suchten bis in die frühen Morgenstunden. Am nächsten Tag setzten rund 100 Kräfte die Suche fort. Suchhunde, ein Hubschrauber und mehrere Polizeistreifen unterstützten den Einsatz.
Roland Lichtenauer stellte das Feuerwehrhaus Reichenau als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Dort sorgte er für die Koordination und den Informationsaustausch. Auch zahlreiche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau beteiligten sich an der Suche.
Vermisste Person lebend gefunden
Am 8. April um 9.15 Uhr fand ein Suchtrupp die vermisste Person in einem nahegelegenen Waldstück. Sie war leicht unterkühlt, aber am Leben und augenscheinlich unverletzt.
Lichtenauer betont die gemeinsame Leistung: „Ohne meine Mannschaft und ohne die engagierten Kräfte der anderen Einsatzorganisationen wäre ein solcher Einsatz in dieser Form nicht möglich gewesen. Jeder Einzelne trägt mit seinem Einsatz, seiner Bereitschaft und seinem Fachwissen dazu bei, dass wir auch schwierige Situationen gemeinsam bewältigen können.“
Gemeinsame Übungen verbinden Einsatzkräfte
Lichtenauer setzt sich seit Jahren für die Zusammenarbeit mit Polizei, Rettung und weiteren Einsatzorganisationen ein. Gemeinsame Übungen sollen dazu beitragen, dass Abläufe und Kommunikation im Ernstfall funktionieren. Hauptberuflich arbeitet Lichtenauer als Polizist.
Inspektionskommandant Reinhold Peherstorfer hatte die Einreichung für den Sicherheitspreis vorgenommen. Bei der Preisverleihung gratulierten unter anderem Bezirkspolizeikommandantin Sabine Tiefenbacher und Bezirksfeuerwehrkommandant Johannes Enzenhofer.








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