Bürgermeister Maureder ruft Zwettl weiter zum Wassersparen auf
ZWETTL. Das Trinkwasser in Zwettl, wird, nach zwischenzeitlichen Sperren, nachts nicht mehr abgedreht. Zwei Rohrbrüche wurden behoben. Dadurch hat sich die Versorgungslage entspannt. Die Wasserknappheit ist aber noch nicht vorbei, informiert Bürgermeister Roland Maureder (VP) Gemeindehomepage. Zuvor hat SP-Gemeindepolitiker Herbert Enzenhofer auf Social Media seit Ende September immer wieder auf den Ernst der Lage hingewiesen und die Mitbürger zum sparsamen Umgang mit dem Trinkwasser aufgerufen.

Der Zwettler Bürgermeister Roland Maureder teilt auf der Gemeindehomepage mit, dass aktuell wieder etwas mehr Wasser in die Speichern fließt, als verbraucht wird. Eine Stelle des Wasserverlusts wurde im Ortszentrum gefunden, zwei Rohrbrüche mittlerweile behoben.
Wasserzulauf bleibt deutlich geringer
Der natürliche Wasserzulauf liegt laut Maureder weiterhin um mehr als 50 Prozent unter dem üblichen Wert. Steigt der Verbrauch wieder auf das gewohnte Maß, könnten die Reserven rasch erneut knapp werden. Der Bürgermeister ruft die Bevölkerung deshalb weiterhin zu einem sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf.
Entwarnung ja, sorgloser Umgang nein
In den vergangenen Wochen musste die Wasserversorgung immer wieder nachts unterbrochen werden, damit sich der Hochbehälter füllen konnte. Die Wassergenossenschaft informierte die Bevölkerung auch mit einem Postwurf über die Wasserknappheit.
Der SPÖ-Gemeindepolitiker Herbert Enzenhofer berichtet in einem Facebook-Beitrag von einer Entspannung. Nach seinen Angaben ist der Hochbehälter seit Donnerstag durchgehend voll. Enzenhofer hatte die Bevölkerung bereits Ende September mehrfach zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen und über einen längeren Zeitraum Kritik an der Wassersituation geäußert. Er thematisiert dabei auch die Zuständigkeiten. Die Wassergenossenschaft, deren Helfer hier laut Enzenhofer ehrenamtlich und engagiert tätig sind, sei für den Betrieb und die Instandhaltung der Wasserversorgungsanlage verantwortlich. Die Gemeinde müsse die Bevölkerung informieren, notwendige Maßnahmen koordinieren sowie die öffentliche Daseinsvorsorge und den Brandschutz sicherstellen. Als Grundlage nennt er unter anderem die oberösterreichische Gemeindeordnung 1990.








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