Raum für Trauer, Abschied und Hoffnung in Gallneukirchen, Feldkirchen und Vorderweißenbach
URFAHR-UMGEBUNG. Bereits jetzt im Oktober bereiten sich viele Mühlviertler wieder ganz speziell auf die bevorstehenden Gedenktage Allerheiligen und Allerseelen vor.

Ein eigener Trauerweg durch die Friedhöfe in Gallneukirchen lädt von 20. Oktober bis 15. November dazu ein, sich mit Tod, Abschied und Hoffnung zu beschäftigen. Kinder und Erwachsene können an mehreren Stationen kleine Aufgaben lösen und Erinnerungen gestalten. Rund um Allerheiligen bietet der Weg Raum für Fragen und Gefühle. Die Stationen geben Anregungen, sich gemeinsam und altersgerecht mit Trauer auseinanderzusetzen.
Kerzen gestalten und Hoffnung pflanzen
Kinder können mit ihren Eltern oder Großeltern eine Kerze oder einen Stein gestalten. Auch eine Blumenzwiebel lässt sich als Zeichen der Hoffnung pflanzen. Die gemeinsamen Tätigkeiten bieten einen Anlass, über Trauer und Erinnerungen zu sprechen. Der Trauerweg ist täglich von 8 bis 17 Uhr zugänglich. Ausgangspunkt ist die Verabschiedungshalle in Gallneukirchen. Schilder erklären den Weg und die Stationen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters.
Feldkirchen: Gedenkfeier und eine neue Begräbnisleiterin
In der Gemeinde Feldkirchen wird künftig Bettina Lackinger aus Pesenbach die Begräbnisse übernehmen. In der neuen Pfarre Rodl-Donau St. Anna ist sie auch als Beauftragte für Trauerpastoral tätig. Die Beauftragung wurde vom Seelsorgeverantwortlichen Thomas Hofstadler im Zuge eines Gottesdienstes vorgenommen.
Lackinger lädt zur Gedenkfeier für Sternenkinder am Freitag, 16. Oktober, ab 18 Uhr in den Pfarrhof Feldkirchen ein. „In einer ruhigen und wertschätzenden Atmosphäre wollen wir gemeinsam erinnern, gedenken und Hoffnung teilen. Die Feier steht allen offen, ob kirchlich verbunden, andersgläubig oder ohne religiösen Bezug. Alle sind herzlich willkommen“, schreibt Lackinger auf Social Media.
Sternenkindermesse in Vorderweißenbach
Der Arbeitskreis Sternenmeer lädt am Sonntag, 15. November, um 8.30 Uhr zu einer Wortgottesfeier in die Pfarrkirche Vorderweißenbach ein. Im Mittelpunkt stehen das Gedenken an Sternenkinder und die Unterstützung betroffener Familien, lässt Helga Reingruber, stellvertretend für den Arbeitskreis, wissen. Dieser hat vor fünf Jahren auf dem Vorderweißenbacher Friedhof eine Sternenkindergedenkstätte errichtet. Jedes Jahr im Herbst gestaltet er eine Messe oder Wortgottesfeier, um der Kinder zu gedenken und Spenden unter anderem für den Erhalt des Sternenkindergrabes zu sammeln.
Heuer sollen die gesammelten Spenden der Arbeit von Vera und Rainer Juriatti zugutekommen. Das Ehepaar, das selbst Sternenkinder hat, begleitet betroffene Familien ehrenamtlich und schenkt ihnen mit dem ersten und letzten Bild ihres Kindes eine bleibende Erinnerung. Bei der Wortgottesfeier erzählen die beiden persönlich von ihrer Tätigkeit. Zu ihrer Unterstützung gehört auch die Hilfe für Familien, die sich kein eigenes Grab für ihr Sternenkind leisten können.








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