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ÖSTERREICH. Der heiße, trockene Sommer brachte verstärkt wärmeliebende Tiere nach Österreich. Eine besonders auffällige Art ist der Oleanderschwärmer. Man trifft ihn vor allem in den wärmeren Gegenden Süd- und Ost-Österreichs. Aber auch in allen anderen Bundesländern wurde er schon beobachtet. 

Die Raupen des Oleanderschwärmers können bis zu 13 Zentimeter lang werden. Sie wechseln mit den Häutungen die Farbe: Von gelb über grün bis braun und orange präsentieren sich diese auffälligen Raupen. Auf dem dritten Segment weisen sie zwei leuchtende Scheinaugen zur Abwehr von Feinden auf.Bildautor: Johannes Gepp/Naturschutzbund

Voraussetzung für den Besuch dieses subtropischen Wanderfalters ist das Vorhandensein von Oleanderbüschen, denn diese benötigen die Raupen zum Fressen.Der Ausflug der Wanderfalter vom Mittelmeerraum in den Norden ist nicht neu, aber dem Klimawandel entsprechend immer häufiger zu beobachten. Unsere Winter sind aber zu kalt, um eine dauerhafte Ansiedlung zu ermöglichen.


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