Ein flinker, schneller Jäger
BEZIRK. Der Steinmarder ist in Mitteleuropa – und damit auch in Urfahr-Umgebung – die häufigste Marder-Art.

Ursprünglich ein Bewohner von Wäldern und felsigen Regionen, ist er als Kulturfolger auch in der Nähe des Menschen zu finden und sogar in Großstädten anzutreffen. Manchmal auch zum Leidwesen des Menschen, da er bei Autos Kabel und Schläuche zerbeißen und so beträchtlichen Schaden anrichten kann. Vermutlich sind Reviermarkierungen von Artgenossen im Motorraum für das Verhalten des Einzelgängers verantwortlich, so Julia Kropfberger vom Naturschutzbund Oberösterreich.
Unterschiede zum Baummarder
In der Nacht geht der Steinmarder auf Nahrungssuche, wobei er sich vorwiegend am Boden fortbewegt, aber auch geschickt klettern kann. Der flinke, schlanke Marder ist ein Allesfresser mit einer Vorliebe für Fleisch. Er erbeutet Kleinsäuger wie Mäuse, Vögel und deren Eier, Frösche, Insekten und anderes. Im Sommer bilden Beeren und andere Früchte einen wichtigen Teil der Nahrung. Vom Baummarder unterscheidet er sich in Form und Farbe des Kehlflecks. Dieser ist beim Steinmarder weiß und oft gegabelt und kann sich bis auf die Vorderbeine erstrecken, während er beim Baummarder gelblich und abgerundet ist.


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