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URFAHR-UMGEBUNG. Ab 15. Februar soll in den Schulen mit dem Schichtbetrieb begonnen werden (Stand Redaktionsschluss 1. Februar, 17 Uhr). Die SPÖ-Vertreter Beverely Allen-Stingeder und Sepp Wall-Strasser fordern dazu, dass auch schulautonome Konzepte zugelassen werden sollten.

Foto: SPÖ
Foto: SPÖ

Laut der Ankündigung des Bildungsministerium soll nach den Semesterferien der sogenannte Schichtbetrieb in den Schulen beginnen. Laut der Aussendung der SPÖ sollen die Lehrer allerdings bis Ende Jänner noch keine Planungsgrundlagen für den Präsenzunterricht erhalten haben. Weder Schulen noch Familien oder Arbeitgeber seien sich aktuell im Klaren, wie es nach den Semesterferien weitergehe, heißt es.

Die SPÖ-Landtagskandatin Beverley Allen-Stingeder und der Gallneukirchner Vizebürgermeister Sepp Wall-Strasser wollen daher ein pädagogisches Optimum für alle Schüler und Lehrer. „Wir fordern daher für den Schichtbetrieb schulautonome Konzepte zuzulassen, die sich im Frühjahr 2020 bewährt haben. In Kleingruppen konnten Schüler noch viel Kompetenzen erwerben“, meint Allen-Stingeder. Das Schulwesen sei laut der SPÖ derzeitig in einer Ausnahmesituation, weswegen auch der Druck durch Leistungsfeststellungen verringert werden solle. Geht es nach den Sozialdemokraten, so sollten nicht punktuelle Schularbeiten oder standardisierte Testungen, sondern das gemeinsame Lernen im Mittelpunkt stehen.

Durch die vorhandenen Team- und Begleitlehrerstunden sowie die versprochenen zusätzlichen zwei Stunden pro Klasse könnten Schulen laut diesen kleinere Lerngruppen formen. So sollen Pädagogen auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen können. “Wir wollen nicht auf tradierte Zwänge setzen. Wir wollen schulautonome Gestaltungsräume für das Schulwesen“, so Allen-Stingeder.

Sparpolitik verantwortlich für Mängel

Laut der SPÖ seien die nunmehr auftretenden Mängel die Folge einer „falschen Sparpolitik bei Schulen und Lehrkärften der letzten Jahre“. Die Sozialdemokraten würden schon lange mehr Personal, größere Räumlichkeiten und bessere Ausstattung fordern. “Bildung schafft gesellschaftlichen Wohlstand. Investitionen in die Kinder heißt Investitionen in die Zukunft – das müssten die Verantwortlichen wissen“, sind sich Beverley Allen-Stingeder und Sepp Wall-Strasser einig.


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