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LINZ/BAD LEONFELDEN. Vergangenen Mittwoch wurde in Linz der Kinderschutzpreis Liberto 2021 verliehen. Insgesamt 62 Projekte aus ganz Oberösterreich wurden eingereicht, Sieben davon ausgezeichnet. Eines der prämierten Projekte stammt dabei aus dem Bezirk.

 (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)
(Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

Hinter dem Kinderschutzpreis Liberto, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird, stehen das Land Oberösterreich und die Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA). Mittlerweile ist der Preis, der heuer unter dem Motto „Mut tut gut!“ stand, zu einer fixen Institution für alle Kinderrechte-Interessierten und -Engagierten geworden. „Mit dem OÖ Kinderschutzpreis Liberto werden besonders gute Ideen und Projekte, die eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern, ausgezeichnet und vor den Vorhang geholt. Ich bedanke mich bei allen, die Projekte eingereicht haben und gratuliere ganz herzlich den Gewinner*innen“, sagt Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.

Rekord bei Einreichungen

Wie wichtig den Oberösterreichern der Schutz und die Stärkung von Kindern und Jugendlichen sei, habe sich in der überwältigenden Menge und Qualität der eingesendeten Projekte gezeigt: Denn mit 62 Einreichungen übertraf die Beteiligung dieses Jahr alle Erwartungen. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Projekte waren Kinder und Jugendliche direkt beteiligt. Am Ende konnten fünf Siegerprojekte mit dem Liberto 2021 und einem Geldpreis von je 1.500 Euro prämiert und zwei Anerkennungspreise mit je 500 Euro vergeben werden.

Sieger aus Bad Leonfelden

In der Kategorie Schule/Hort konnte sich dabei die TNMS Bad Leonfelden mit ihrem Projekt „Worte und Bilder, die Mut machen“ durchsetzen. Das Projekt sollte in der herausfordernden Zeit der Corona-Pandemie den Kindern vermitteln, dass es sich lohnt, mutig zu sein – aber auch, dass es völlig normal ist, Angst zu haben. Im Rahmen des Unterrichts setzten sich die Schüler im Alter von zehn bis 14 Jahren mit Geschichten und Portraits mutiger Menschen auseinander. Diese Inspiration floss schließlich in Form von abstrakten Selbstportraits in „Bilder, die Mut machen“ ein. Diese wurden schließlich im Schulhaus ausgestellt. Für die „Worte, die Mut machen“ entwarfen die Schüler außerdem Layouts für „Mutmachkarten“, die vervielfältigt und morgens vor Schulbeginn verteilt wurden. Jedes Kind durfte sich eine Karte aussuchen und bekam den Auftrag, ein paar nette, mutmachende Zeilen zu verfassen und die Karte zu verschenken bzw. zu verschicken. So sollten die Schüler die Möglichkeit haben, sich auch in Zeiten des Abstands nahe zu sein.

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Jury

Wer sich als Preisträger feiern durfte, entschied eine Jury. Zu dieser gehörten Theresia Schlöglmann, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe des Landes, Barbara Spöck, Bezirkshauptfrau Steyr-Land, Bernhard Diwald, Leiter des Mobbing-, und Gewaltpräventionsteams der KiJA, aber auch Kinder und Jugendliche. So begutachteten Schulsprecherin Charlotte Stütz (Handelsakademie Perg), Jasper Finn Mehringer von der Europaschule Linz und Michael Wirtl, Lehrling beim Land Oberösterreich, die Einreichungen. Kriterien waren unter anderem die Einbindung von Kindern und Jugendlichen, die Nachhaltigkeit des Angebots und die kreative Umsetzung.


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