Öffentliche Verkehrsmittel im Bezirk zuverlässig, aber wenig genutzt
BEZIRK URFAHR-UMGEBUNG. Zweiräder gewinnen deutlich an Attraktivität, zeigt eine aktuelle ÖAMTC/Spectra-Umfrage. Das Auto ist auch im Bezirk Urfahr-Umgebung nach wie vor Verkehrsmittel Nummer eins, die Öffi-Nutzung hingegen liegt unter dem vor-Corona-Niveau.

Unter anderem im Bezirk Urfahr-Umgebung fahren die meisten Befragten – rund 82 Prozent – mit dem Auto in die Arbeit. Jeder zweite der Befragten aus dem Bezirk gibt an, in der Nähe zur Wohnstätte gut erreichbare öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung zu haben, genutzt würden diese aber nicht. Immerhin seien die angebotenen Öffis im Bezirk Urfahr-Umgebung laut Umfrage pünktlich und zuverlässig. „Interessant war, dass bei der jüngsten Befragung bei der Mobilität im Vergleich zu 2020 und 2017 andere Verkehrsmittel verstärkt durch das Zweirad (Moped, Motorrad, Fahrrad) substituiert wurden und das sogar im Winterhalbjahr“, so ÖAMTC-Landesdirektor Harald Großauer zur generellen Situation in Oberösterreich.
Unter vor-Corona-Niveau
Die Nutzungsrate der öffentlichen Verkehrsmittel liegt oberösterreichweit nach wie vor weit unter dem normalen Niveau. Lediglich 21 Prozent der Bevölkerung nutzen derzeit öffentliche Verkehrsmittel, 2020 waren es 18 Prozent, 2017 41 Prozent. Die wesentlichen Barrieren sind: Der Zielort ist nicht zeitgerecht erreichbar, die direkte Verbindung zum Zielort ist schlecht, die Öffis fahren zu selten. Natürlich ist auch das Vermeiden des Fahrens mit öffentlichen Verkehrsmitteln für 35 Prozent der Nichtnutzer in Zeiten der Pandemie ein Grund. Die Höhe des Fahrpreises ist nach wie vor von untergeordneter Bedeutung.


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