Enzenhofer: "Möchte die Interessen des Bezirks im Landtag vertreten“
Zwettl. Herbert Enzenhofer, SPÖ-Ortsparteivorsitzender, will in den Landtag. Am 22. Jänner will er beim SPÖ-Hearing überzeugen. Die endgültige Entscheidung fällt bei der Wahlkreiskonferenz, hier erfolgt eine Abstimmung mit den anderen Mühlviertler Bezirken.

„Ich halte meine Pläne nicht geheim, ich bin Kandidat beim Hearing und möchte natürlich einen Platz an wählbarer Stelle, um die Interessen des Bezirks im Landtag vertreten zu können“, so der 47-jährige Politiker aus Zwettl. Seit Jahrzenten ist Enzenhofer in den verschiedensten Positionen tätig, unter anderem als Ortsparteivorsitzender, im Gemeindevorstand, als Vorsitzender bzw. Stellvertreter im Gemeindevertreterverband sowie als SP-Vertreter im Vorstand der EUREGIO. Thema Familie Familien und Kinder liegen Enzenhofer besonders am Herzen: „Als Initiator des Eltern-Kind-Zentrums Mosaik in Zwettl und durch meine 12-jährige Tätigkeit im Vorstand der Kinderfreunde Mühlviertel bringe ich sicherlich Kompetenz in familien-politischen Angelegenheiten mit!“ Konkret müssten in Zukunft die Seniorenheime und die mobile Betreuung ausgebaut werden, auch in der Kinderbetreuung gibt es einiges zu tun: „Bei den Eltern-Kind-Zentren ist eine Finanzierung über den Sozialhilfeverband notwendig. Bei manchen Kindergärten ist die Bedarfserhebung zu hinterfragen. Speziell in Caritas Einrichtungen ist der Pfarrer oft auch Personalchef“, so Enzenhofer. Weitere Zukunftsthemen der SPÖ-Zwettl sind Nahversorgung, Wohnen, Verkehr sowie das Engagement beim Thema Freihandelsabkommen TTIP. Hier wurde erst kürzlich eine einstimmige Resolution im Gemeinderat beschlossen. Im Bereich Nahversorgung müsse man mit guten Beispiel vorangehen und die Geschäfte im Ort stärken. „Die, die am lautesten schreien wenn wieder was zusperrt, sind meistens die, die am wenigsten im Ort einkaufen“, ist Enzenhofer überzeugt. Vor allem in Hinblick darauf, dass die Einwohnerzahl in Zwettl sinkt, während in anderen Gemeinden im Bezirk die Einwohnerzahl steigt, wünscht sich Enzenhofer mehr Baugründe und Wohnungen für die Jungen: „Wir haben derzeit ein Problem bezüglich verfügbarer Flächen. Wir müssen den Jungen aber eine Chance geben, günstig zu wohnen, derzeit treiben wir sie in Städte!“ VerkehrDie Umfahrung Zwettl bleibt auch weiterhin ein Thema in der Gemeinde. In den nächsten Monaten startet die Korridoruntersuchung. „Ich glaube wir sind jetzt am richtigen Weg, so hätte es von Anfang an laufen sollen“, so Enzenhofer, der die Umfahrung aber nicht um jeden Preis „durchdrucken“ will.<


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