Lehmtransporte ärgern Betroffene
WALDING/OTTENSHEIM. Die Diskussion um die Verlagerung der Lehmtransporte über die Hambergstraße auf Ausweichstrecken geht weiter.

In Ottensheim wird gefordert, dass diese über Varianten auf Waldinger Gemeindegebiet erfolgen sollen. Jetzt meldet sich auch die SPÖ Walding und ihr Vizebürgermeister Helmut Mitter zu Wort.“Ich kann die Diskussion nicht nachvollziehen. Mir leuchtet ein, dass es für die Anrainer in Ottensheim eine Belastung gibt, aber mit den vorgeschlagenen Alternativen kommen wir vom Regen in die Traufe“ so Mitter. Die kolportierte Variante über den Kirschneredtweg ist laut dem Vizebürgermeister undenkbar, alleine schon deshalb, weil dort kein Gehweg existiert, Gefälle und Straßenbreite einfach nicht passen.
Land und Bund wären am Zug
„Ich habe mich daher an die Anrainer gewandt und prompt von allen im betroffenen Ortsgebiet ansässigen Unterschriften überreicht bekommen, die eine deutliche Sprache sprechen. Die Stimme der Bürger ist für uns in dieser Sache absolut maßgeblich“ so Mitter weiter. Er sieht in der Diskussion auch keine Aufgabe für die Gemeinden Ottensheim und Walding. „Jeder Gewerbebetrieb muss sich unzählige Genehmigungsverfahren stellen, die darauf abzielen, Dritte zu schützen. Wenn es aufgrund der neuen Ausgangslage (Transport rein über die Straße und Erweiterung des Betriebes) eine erhöhte Belastung für die Anrainer gibt, dann wären die Behörden von Bezirk und Land am Zug. Diese halten sich in der Diskussion aber bislang fein heraus und lassen die Kommunalpolitiker aufeinander losgehen. Das ist der falsche Weg und wird auch zu nichts führen“ so Mitter abschließend.


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