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BAD LEONFELDEN. Nachdem sich die Traditionsbäckereien Filipp und Pammer schon vor einigen Jahren zu einer Qualitätspartnerschaft unter dem Namen „Mühlviertler Landbäckerei“ vereint haben, soll nun der nächste Schritt in der Firmengeschichte folgen.

 (Foto: Kapl Bau/Enzenhofer)
(Foto: Kapl Bau/Enzenhofer)

Dies soll mit dem Neubau des neuen, zentralen Produktionsstandorts in Bad Leonfelden erfolgen. Doch aber noch nicht genug: So will Bauherr Christoph Filipp seinen Kunden vor Ort auch zeigen können, wie das Bäcker- und Konditor-Handwerk in seinem etrieb ausgeführt wird. Am neuen Standort wird den Kunden deshalb zukünftig auch ein direkter Einblick in die Backstube durch Fenster im Erd- und Obergeschoss ermöglicht. Wer will, könne sich sogar selber am Gebäck formen und backen versuchen: in der Kundenbackstube wird es möglich sein, unter fachkundiger Anleitung beispielsweise Flesserl zu flechten, Handsemmeln zu formen und Salzstangerl zu wickeln. Auch Führungen und Brotback-Kurse sollen künftig vor Ort veranstaltet werden.

„Wir wollen hier zeigen, dass der Beruf des Bäckers und Konditors ein echtes Handwerk ist, das auch dementsprechende Anerkennung finden sollte“, sagt Christoph Filipp.

Drive-In und Brauerei

Brot, Gebäck, Mehlspeisen und andere Spezialitäten wird man dabei nicht nur vor Ort kaufen können, sondern auch im geplanten „Drive-In“. Wer mehr Zeit hat, könne außerdem in der angeschlossenen Gastronomie einkehren: „Wir werden dort nicht nur Frühstück und Mehlspeisen zum Kaffee anbieten, sondern auch zu Mittag frisch gekochte Menüs aus regionalen Zutaten servieren.“ Auch eine Brauerei soll in den Räumlichkeiten untergebracht werden.

Partner Kapl Bau

Dass Regionalität nicht nur bei der Auswahl der Rohstoffe wichtig ist, wollte Filipp auch bei der Auftragsvergabe für die Bauarbeiten zeigen. Mit Kapl Bau habe man sich für einen Partner aus der unmittelbaren Nachbarschaft entschieden. „Die Wertschöpfung bleibt dadurch in der Region. Und wir können uns auf unsere Kernaufgaben als Bäcker und Konditor konzentrieren, während Kapl Bau sich als Generalunternehmer um die komplette Umsetzung des Neubaus kümmert“, betont der Bauherr.

Mit dem Neubau des Standorts für die Mühlviertler Landbäckerei hat Kapl Bau damit einen weiteren Auftrag eines regionalen Gewerbetreibenden an Land gezogen. Bereits in der jüngeren Vergangenheit konnten einige, ähnliche Projekte realisiert werden. Dabei handle es sich um Folge davon, dass man sich mit der Sparte Gewerbebau konkret auf solche Bauvorhaben fokussiert habe, betont Kapl-Geschäftsführer Alexander Gruber: „Wir begleiten die Kunden von der Auswahl des richtigen Grundstücks bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Dabei legen wir schon bei der Planung Augenmerk auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen wirtschaftlichem Bauen und optimaler Anpassung an die Wünsche des Kunden.“ Auch das Thema Kostensicherheit sei für die Bauherren ein gewichtiges Argument: „Schon vor Baubeginn werden sämtliche Leistungen klar definiert und ein solides und vernünftiges Gesamtpaket wird geschnürt. Die Kunden wissen somit genau, welcher Betrag unter dem Strich stehen wird“, so Gruber.

Für INKOBA-Vorstandsmitglied Bürgermeister Josef Rathgeb sei der Neubau der Mühlviertler Landbäckerei ein weiterer, wichtiger Schritt zur Belebung der regionalen Wirtschaft und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze: „Es ist erfreulich, dass sich mit Christoph Filipp der nächste Unternehmer aus der Region dazu entschlossen hat, im INKOBA zu bauen. Die hohe Nachfrage an den Grundstücken zeigt, dass die INKOBA ein wichtiges Instrument für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region ist.“


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