Weitere Mittel für Breitband-Ausbau
URFAHR-UMGEBUNG. Nachdem vom Bund weitere Mittel für den Ausbau des schnelleren Internets zugesagt worden sind, können in den nächsten Jahren 1.869 Haushalte in 14 Gemeinden des Bezirks mit Breitband versorgt werden.

„Durch die Nachdotierung können viele Projekte in unserer Region nun endlich umgesetzt werden“, sagt OÖVP-Abgeordneter Josef Rathgeb und fügt an: „Um wettbewerbsfähig zu bleiben und den ländlichen Raum als Arbeits- und Wohnort attraktiv zu gestalten, brauchen wir schnelles Internet. Mit der Zusage kommen wir diesem Ziel einen gewaltigen Schritt näher.“ Schon längst habe die digitale Transformation alle Lebensbereiche erfasst. Gerade die Corona-Krise habe dem noch einen zusätzlichen Schub mit e-Learning, Homeoffice und Videokonferenzen gegeben. Dadurch und vor allem aufgrund von laufenden Verbesserungen und Ausweitungen der Angebote würden die Datenmengen massiv ansteigen.
184 Millionen Euro an Fördergeldern
Insgesamt gibt der Bund nun durch die Nachdotierung des ACCESS 6-Calls-Förderprojekt rund 184 Millionen Euro an Fördergeldern frei. Davon entfalle der Großteil – nämlich 155,1 Millionen – auf Oberösterreich. Ein Betrag, durch den man Projekte in mehr als 200 oberösterreichischen Gemeinden realisieren und somit 21.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgen könne. Zudem werde dadurch laut ÖVP in weiterer Folge ein Investment in Höhe von 238 Millionen Euro ausgelöst.


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