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WALDING. Seit 2017 ist Waldings erstes Nahwärmeheizwerk in Betrieb und versorgt seither die neue errichtete Wohnanlage in Walding-Ost krisensicher und umweltschonend mit Wärme aus erneuerbarer Energie.

Michael Hammer, Biomasse-Obmann Manfred Greiner, Hans Plakolm, Leiterin BSH Monika Rehberger und Josef Rathgeb. (Foto: Gemeinde Walding)

Die dazu benötigten Hackschnitzel stammen ausschließlich aus der heimischen Landwirtschaft, das Nahwärmeheizwerk wird von Waldinger Landwirten unter Obmann Manfred Greiner im Rahmen der Bioenergie OÖ geführt. Sechs Gemeindegebäude nämlich Gemeindeamt, Kindergarten, Kommunalgebäude, Bauhof, FF-Gebäude und Sportpark werden künftig mit dieser umweltfreundlichen Energie versorgt. In den letzten Tagen gelang es nun auch, einen Abnehmervertrag mit dem Sozialhilfeverband zur Beheizung des Bezirksseniorenheimes Walding unter Dach und Fach zu bringen. Damit wird nach Auslaufen des bestehenden Gasvertrages auf diese ökologische Heizform umgestellt.

Mehr Unabhängigkeit

„Ich freue mich über diesen Beschluss sehr, denn gerade in Zeiten wie diesen ist die Umstellung von Gas auf heimische Energieformen sicherlich der richtige Schritt. Es bringt Wertschöpfung in der Region und trägt zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gemeinde entscheidend bei.“, ist Bürgermeister Hans Plakolm vom Projekt Nahwärme überzeugt. Starke Befürworter in Sachen Ausbau der erneuerbaren Energie fand Plakolm unter anderem bei Nationalrat Michael Hammer und Landesrat Josef Rathgeb, die ebenfalls die Steigerung des Selbstversorgungsgrades beim Energiebedarf als oberstes Ziel sehen: „Nach der Errichtung einer PV-Anlage auf dem Dach des Bezirksseniorenheimes ist das nun der nächste Schritt zur mehr Unabhängigkeit.“


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