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BAD LEONFELDEN. Die Mühlviertler Landbäckerei hat soeben ihre fertiggestellte Zentrale eröffnet. Dieser Standort - an dem Produktion, Verkauf und Erlebnis vereint sind - hat für die Region viele neue Jobs und moderne Impulse gebracht.

Einblick in die Erlebnisbäckerei - hier die Produktionsstätte. (Foto: Jacky Stitz)
  1 / 3   Einblick in die Erlebnisbäckerei - hier die Produktionsstätte. (Foto: Jacky Stitz)

39-Jahre alt, Chef über 12 Standorte, Familienvater, gelernter Bäcker und Konditor mit Meisterprüfung: das ist Christoph Filipp, Geschäftsführer der Mühlviertler Landbäckerei. Diese vereint die ehemaligen Bäckereien Pammer und Filipp und beschäftigt in Oberösterreich rund 100 Personen.

Innovativ

Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit wurde jetzt das Herzstück - die „Teigbude“ - in Bad Leonfelden eröffnet. Hier werden auf 1.000 Quadratmetern täglich Spezialitäten aus einer Palette von verschiedenen 200 Produkten gezaubert. Eine Erlebnisbäckerei im wahrsten Sinne des Wortes, denn dort gibt es neben dem Verkauf und dem Café´ auch ein Brotkino, eine „Brauerei“ ist gerade in der Entstehungsphase, eine Backwerkstatt die zB für Schulgruppen gebucht werden kann, einen Drive-in-Schalter und Kinderspielplatz und ein riesiges Sichtfenster in die Produktionshalle. „Wir haben nichts zu verstecken, setzen auf hochwertige Rohstoffe aus Österreich und arbeiten nach dem Motto Heimat, Handwerk, Herzlichkeit“, so der Unternehmer. Spezialisiert hat sich die Bäckerei vor allem auf Brot und Gebäck: „Wir verwenden keine Backmischungen und backen immer frisch“, ist Filipp stolz.

Herausforderungen

Die aktuelle Preisentwicklung - etwa bei den Rohstoffen sowie die steigenden Energiekosten - gehen aber auch bei dem ehrgeizigen Geschäftsmann nicht spurlos vorüber: „Derzeit gebe ich die Zusatzkosten nicht an meine Kunden weiter, ich muss sie selbst schlucken, denn ich will zufriedene Kunden“, so Filipp. Diese kommen - wie auch die Mitarbeiter - vorrangig aus der Region. „Mit unseren Standorten ermöglichen wir auch Beschäftigung am Land - mit kurzen Arbeitswegen und ohne Stau“, sagt der Geschäftsführer, den die Corona-Pandemie wirtschaftlich durch die Loyalität seiner Kunden nicht so hart getroffen hat, wie die derzeitige Preisentwicklung.


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