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REICHENTHAL. Das Getreide für Brot und Gebäck der Naturbäckerei Bräuer stammt aus dem Mühlviertel. Seit mehr als 25 Jahren bezieht Martin Bräuer das Mehl von der Perger Dirneder Mühle. Für das Mehl, dessen Qualität variieren kann, braucht es Gespür.

Bräuer, Dirneder, Rockenschaub (Foto: aBalon)
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Bräuer ist Mitglied der OÖ Troadbäcker. Die Troadbäcker sind eine Vereinigung von Bäckern und Müllern, die Getreide verarbeiten, das zu 100 Prozent aus Oberösterreich stammt. Roggen und Weizen, das Bräuer verarbeitet, wächst zu 100 Prozent im Mühlviertel. Die Naturbäckerei Bräuer war als Gründungsmitglied schon vor 22 Jahren mit dabei. Die Zusammenarbeit von Bauern, Müllern und Bäckern ist eng und intensiv. Der Ankauf von Getreide erfolgt direkt beim Bauern. Das ermöglicht die komplette Transparenz vom Feld in die Mühle bis zum Bäcker

Partner in Perg

Ein langjähriger Partner Bräuers ist die Dirneder Mühle in Perg: Die Landwirte liefern das Getreide nach der Ernte vom Feld in die Mühle. Nach der Qualitätskontrolle und der Reinigung wird alles sortiert und eingelagert. Mehl ist ein Naturprodukt das natürlichen Qualitätsschwankungen unterliegt. Nicht jeder Landwirt sät und erntet unter gleichen Bedingungen. Das Wetter beeinflusst die Qualität des Getreides. Hier sind Christine und Stefan Dirneder gefordert, die Getreidelieferungen der Vertragslandwirte so zusammenzustellen, dass die Mehlqualität für die Bäcker das ganze Jahr über möglichst konstant bleibt.

Mehl ist nicht gleich Mehl

„Wir bekommen alle zwei Wochen eine Mehllieferung. Hier zeigt sich, dass Mehl nicht gleich Mehl ist. Mit Sorgfalt, Know-how und einem guten Gespür für den Teig backen wir jeden Tag auf's Neue. Gerade jetzt in Zeiten, wo eine Rohstoffversorgung nicht mehr als Selbstverständlichkeit gilt, bestärkt uns die gelebte Regionalität noch einmal mehr. Unser Brot hat dadurch einen besonderen Wert“, so Martin Bräuer.


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