Urfahr Umgebung: Kinder erleben Technik
URFAHR-UMGEBUNG. Ein Projekt der WKO Oberösterreich und des Landes Oberösterreich bietet Technik zum Angreifen und Verstehen.

Kinder sind noch voller Neugier. Sie wollen wissen, wie die Welt funktioniert. Genau dieses Interesse wollen, die WKO Oberösterreich und das Land OÖ mit dem Projekt „Kinder erleben Technik“, kurz KET, nutzen und schon früh eine Beziehung zwischen Kindern und Technik schaffen. Technik macht Spaß und gleichzeitig lernt man dabei. Bei KET können Kinder von drei bis sechs Jahren an unterschiedlichsten interaktiven Experimentierstationen (Energie, Konstruktion, Drechseln, Binäre Datenübertragung...) ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen und so spielerische Technik-Erfahrungen machen.
Große Karrierechancen
„Je früher Kinder lernen mit Technik spielerisch umzugehen, umso natürlicher wird in den späteren Jahren der Zugang zur Technik“, weiß Franz Tauber, Leiter der WKO Urfahr-Umgebung. Genau diesen vorurteilslosen Zugang brauchen die Betriebe auch, um die noch immer herrschende Skepsis gegenüber Technik und technischen Berufen abzulegen. Denn nach wie vor leiden technische Berufe – vom Lehrbereich bis zur Hochschule – unter einer gewissen Scheu und zu geringer Nachfrage unter den Jugendlichen. Dabei gibt es in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen ungleich größere Karrierechancen als in so manch anderen Sektoren.
Bereits im Kindergarten beginnen
„Mädchen und Jungen frühzeitig und nachhaltig mit Technik und Handwerk vertraut zu machen, macht den Kindern Spaß und ist sinnvoll. Die Kinder lernen spielerisch die technischen Zusammenhänge. KET ist daher für uns eine sinnvolle und willkommene Ergänzung unseres Kindergarten-Angebotes.“, so Doris Moser-Spörk, Kindergartenleiterin Puchenau. Daher ermöglicht die Aktion KET Kindern bereits im Kindergarten die spielerische Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und technischen Fragestellungen. „Wer schon im Kindergartenalter von der Technik begeistert ist, wird sich vermutlich auch bei der Berufswahl danach orientieren.“, ergänzt Franz Tauber, warum für die WKO Urfahr-Umgebung dieses Projekt sehr wichtig ist.


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