Forderung: Freibäder besser fördern
ZWETTL/VORDERWEISSENBACH/OÖ. Gemeinsam mit Landesrat Michael Lindner setzt sich der SPÖ-Vorsitzende von Zwettl, Herbert Enzenhofer, für die Rettung der oberösterreichischen Schwimmbäder ein.

Die Freude über die Badesaison und die Sommerferien ist mancherorts gedämpft. In Vorderweißenbach bleibt zum Beispiel heuer das Freibad geschlossen. Steigende Energiekosten oder Sanierungsarbeiten dämpfen die positiven Sommergefühle vieler Bürgermeister. „Die Freibäder im Bezirk sind Plätze des sozialen Miteinanders – hier kommen die Leute zusammen, hier lernen unsere Kinder Schwimmen“, ist sich Herbert Enzenhofer (SP), der Bezirksvorsitzende des Gemeindeverwaltungsverbandes, mit Landesrat Michael Lindner (SP) einig.
Deshalb sollen aus Sicht Lindners die Richtlinien für Bäder grundlegend überarbeitet werden. Dazu gehört eine attraktive Mitfinanzierung des Landes. Ansonsten können die Gemeinden notwendige Ersatzinvestitionen und Sanierungen schwer bis gar nicht bewältigen.
Michael Lindner schlägt daher vor, Bäder wie andere wichtige kommunale Projekte nach der Projektförderquote der Gemeinden zu fördern. Das bedeutet: Bei finanzschwachen Gemeinden, deren es viele im Bezirk gibt, wären somit Förderquoten von bis zu 80 Prozent möglich.
„Viele Gemeinden stehen vor der Herausforderung, dass mittelfristig höhere Investitionen in die – oftmals in den 1970er-Jahren errichteten – Bäder anfallen werden. Da Freibäder aber vom Land deutlich weniger Unterstützung als andere kommunale Projekte erhalten, stellen Sanierungen für unsere Kommunen im Bezirk oftmals eine große Herausforderung dar. Dabei sind Bäder von unschätzbarem Wert“, fasst Enzenhofer zusammen.


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