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Steyregger Betrieb wird nach Insolvenz von Unternehmensgruppe Holzhaider übernommen

Marlis Schlatte, 19.12.2023 14:43

STEYREGG. Der Steyregger Fassadenspezialist mglass geriet im September diesen Jahres in wirtschaftliche Turbulenzen (Tips berichtete). Ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurde eingeleitet. Vergangenen Freitag, 15. Dezember, konnte dieses nun positiv für alle Gläubiger abgeschlossen werden. Die Unternehmensgruppe Holzhaider hat die Mehrheit am Unternehmen übernommen.

  1 / 3   Die mglass GmbH ist nun Teil der Unternehmensgruppe Holzhaider. (Foto: Unternehmensgruppe Holzhaider)

Die Eingliederung von mglass wird federführend von Johann Amerstorfer, Vertreter der Holzhaider-Gruppe, begleitet. Die operative Geschäftsführung der mglass GmbH mit Stammsitz in Steyregg und Niederlassungen in Salzburg-Thalgau und Wien übernimmt Thorsten Gmeiner. Die Niederlassung in Ried hingegen wurde aufgelassen und das Triebener Werk an ein regionales Unternehmen verkauft.

mglass verzeichnet einen Jahresumsatz von rund 25 Millionen Euro, welcher jenen der Unternehmensgruppe Holzhaider auf ca. 160 Millionen Euro anhebt. 85 der nun insgesamt 700 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe sind bei mglass tätig.Bisher konzentrierte sich die Gruppe Holzhaider vorwiegend auf den oberösterreichischen Markt. Nun weitet sich das Aktionsgebiet von Salzburg bis Wien aus.

Kernkompetenz in Gruppenportfolio aufnehmen

Thorsten Gmeiner sammelte bereits bei der Doppler Energie GmbH und bei Metallbau Wastler Berufserfahrung. Der 43-jährige gebürtige Deutsche lebt mit seiner Familie im Bezirk Linz-Land. Thomas Mayr, Gründer und bisheriger Geschäftsführer der mglass GmbH, bleibt im Unternehmen und übernimmt die technische Leitung.

„Der Wandel in der Baubranche fordert Flexibilität und vorausschauende, strategische Entscheidungen. Themen wie Nachverdichtung und weniger Bodenverbrauch treiben vor allem städtische Bauwerke in die Höhe. In diesem Sinne ist es für uns nur konsequent, die Kernkompetenz Glasfassadenbau in das Gruppenportfolio aufzunehmen“, untermauert Johann Amerstorfer die strategische Entscheidung.


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