Sonntag 26. Mai 2024
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STEYREGG. Nach den Ereignissen im Steyregger CoHotel rund um den Jahreswechsel informiert Bürgermeister Gerhard Hintringer (SP) nun, dass heute, am 18. April, die letzten Flüchtlinge aus der Unterkunft verlegt werden. Weiterhin eine mögliche Unterkunft für Geflüchtete bleibe es jedoch trotzdem.

Am Abend des 27. Dezembers 2023 rückten die Feuerwehren Steyregg und Lachstatt ins CoHotel aus - vor Ort versperrten Bewohner den Weg und bedrängten die Einsatzkräfte. (Foto: FF Steyregg)
Am Abend des 27. Dezembers 2023 rückten die Feuerwehren Steyregg und Lachstatt ins CoHotel aus - vor Ort versperrten Bewohner den Weg und bedrängten die Einsatzkräfte. (Foto: FF Steyregg)

Ende des vergangenen Jahres gab es in Steyregg große Aufregung rund um das CoHotel, welches als Unterkunft für Geflüchtete dient. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden bei einem Brandeinsatz behindert und bedrängt. Ein Krisengipfel wurde einberufen, gemeinsam mit der BBU (Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen), welche für die Asylunterkunft verantwortlich ist.

„Die Ergebnisse diese Gipfels waren insofern zufriedenstellend, als eine Halbierung der Belegungszahlen in der Flüchtlingsunterkunft auf 60 Bewohner, eine Aufstockung des Betreuungs- und Sicherheitspersonals vor Ort sowie eine durchgängige Kommunikation mit dem Unterkunftbetreiber BBU erreicht werden konnte“, schreibt Bürgermeister Gerhard Hintringer in einem heute veröffentlichten Informationsschreiben.

Bund bleibt weiterhin eingemietet

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im CoHotel sei in den vergangenen Wochen stark rückläufig gewesen. Nun verlassen auch die letzten Bewohner die Steyregger Unterkunft. „Gestern wurde ich von der Bundesagentur für Betreuung und Unterstützungsleistungen (BBU) in Kenntnis gesetzt, dass heute - Do, 18. April 2024 - die letzten Flüchtlinge aus dem CoHotel verlegt werden und die Flüchtlingsunterkunft stillgelegt wird“, informiert Hintringer die Steyregger Bürger.

Der Bund bleibe vorerst weiterhin Mieter des CoHotel, womit nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Gebäude in Zukunft erneut als Unterkunft für Geflüchtete genutzt wird. Der Steyregger Bürgermeister wolle die Bürger auf dem Laufenden halten, sollten sich diesbezüglich Änderungen ergeben.


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