Austausch in Lichtenberg: SPÖ-Spitze bei Firmen vor Ort auf Betriebsbesuch
LICHTENBERG. Eine SPÖ-Delegation informierte sich in Lichtenberg bei Betrieben und im Gespräch mit Bürgern über aktuelle Herausforderungen.

SP-Chef Landesrat Martin Winkler besuchte mit dem dritten Landtagspräsidenten Peter Binder und Obfrau Julia Hofbauer (SP Lichtenberg) Lichtenberger Betriebe. Beim Weinhaus Wakolbinger sprach man über Nahversorgung und Kaufkraft. „Es sind Firmen wie Wakolbinger, die den ländlichen Raum wirtschaftlich tragen. Wakolbinger beliefert auch die Wirtshäuser im Ort. Wenn Gemeinden finanziell ausgehungert werden, leidet das Vereinsleben, Veranstaltungen fallen weg und die Gasthäuser kämpfen ums Überleben. Wir wollen, dass solche Unternehmen investieren und Arbeitsplätze sichern, dafür brauchen Gemeinden mehr finanziellen Spielraum“, so Landtagspräsident Binder. Mit einer fairen Anpassung der Landesumlagen an den Bundesschnitt könnte die Regierung rund 220 Millionen Euro zusätzlichen Spielraum für die regionalen Orte schaffen.
Mit Hinuts-Gründer Stefan Luegmayr, der seinen Betrieb in Lichtenberg führt, wurde über steigende Energiepreise gesprochen. Auch das ortsansässige Unternehmen Sano Transportgeräte war Thema - immerhin entwickelt diese spezialisierte Transportlösungen für internationale Märkte und bietet qualifizierte Arbeitsplätze in Lichtenberg.
Landesrat Winkler und Binder betonten: „Der wichtigste Bereich ist und bleibt die Energie. Wenn wir rasch in Kombikraftwerke aus Wind, Photovoltaik und Batteriespeicher investieren, versorgen wir Betriebe mit unabhängigem, leistbarem Strom, sichern Arbeitsplätze am Land und stärken unseren Wirtschaftsstandort.“


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