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URFAHR-UMGEBUNG/ROHRBACH. Der aktuelle Klimastatusbericht zeigt deutliche Folgen der Klimakrise für Oberösterreich: Das westliche Mühlviertel, welches die Bezirke Urfahr-Umgebung und Rohrbach umfasst, könnte bis 2050 im schlimmsten Fall bis zu 30 Prozent seines Grundwassers verlieren.

Grundwasser im Mühlviertel geht zurück (Foto: Symbolbild: stock.adobe.com - kelly marken)
Grundwasser im Mühlviertel geht zurück (Foto: Symbolbild: stock.adobe.com - kelly marken)

Der diese Woche präsentierte Klimastatusbericht liefert eine klare Botschaft für Oberösterreich: Die Klimakrise ist bereits spürbar. Besonders das westliche Mühlviertel, historisch auch Oberes Mühlviertel genannt, steht vor einer ernsthaften Herausforderung. Anhaltende Dürrephasen haben in den vergangenen Jahren die Grundwasserstände deutlich sinken lassen. Was früher die Ausnahme war, wird zunehmend zur Regel.

„Wir reden hier nicht von abstrakten Klimamodellen. Die Frage, ob und wie viel Wasser aus dem Hahn kommt, ist für die Menschen im Mühlviertel keine Statistik, sondern eine existenzielle Frage“, sagt  Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).

Das Land Oberösterreich unterstützt Gemeinden dabei, ihre Trinkwasserversorgung fit für die Zukunft zu machen. Geplant sind konkrete Trinkwasserversorgungskonzepte sowie gezielte Investitionen in die Infrastruktur.

Gemeinden sollen unterstützt werden

Gerade im ländlichen Raum brauche es Planungssicherheit und finanzielle Unterstützung, um Wasserleitungen, Brunnen und Speicher an die veränderten Bedingungen anzupassen.

„Wir werden nicht dabei zusehen, wie Gemeinden im Mühlviertel allein mit dieser Herausforderung dastehen, und bieten seitens des Landes Unterstützung an“, so der Landesrat.

Was heute selbstverständlich aus dem Wasserhahn fließt, könnte künftig zur Frage der Vorsorge werden, warnt Kaineder.


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