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FELDKIRCHEN. Mit der Gründung des Hochwasserschutzverbandes Pesenbach arbeiten acht Gemeinden aus den Bezirken Urfahr-Umgebung und Rohrbach künftig gemeinsam an nachhaltigen Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser. 

Der neue Hochwasserschutzverband Pesenbach vereint acht Gemeinden, um Risiken zu analysieren und wirksame Hochwasserschutzmaßnahmen umzusetzen. Am Bild die Gemeindevertreter (Foto: Marktgemeinde Feldkirchen a.d.D.)

Nach jahrzehntelangen Bemühungen wurde der Hochwasserschutzverband Pesenbach am 22. Juni offiziell gegründet. Acht Gemeinden aus dem Einzugsgebiet des Pesenbachs arbeiten künftig eng zusammen, um den Hochwasserschutz in der Region langfristig weiterzuentwickeln und gemeinsam wirksame Maßnahmen zu planen. Mitglieder des Verbandes sind die Gemeinden Feldkirchen an der Donau, Goldwörth, Herzogsdorf, Niederwaldkirchen, Sankt Johann am Wimberg, Sankt Martin im Mühlkreis, Sankt Peter am Wimberg und Sankt Ulrich im Mühlkreis.

Ziel des Verbandes ist es, Hochwasserrisiken im gesamten Einzugsgebiet zu analysieren, Schutzmaßnahmen gemeindeübergreifend abzustimmen und Fördermittel bestmöglich zu nutzen. Durch die enge Zusammenarbeit sollen langfristige und nachhaltige Lösungen zum Schutz der Bevölkerung und der Infrastruktur geschaffen werden.

Bürgermeister aus Feldkirchen zum Obmann gewählt

Zum Obmann des Verbandes wurde Bürgermeister David Allerstorfer aus Feldkirchen gewählt. Die Funktion des Obmann-Stellvertreters übernimmt Bürgermeister Harald Haslmayr aus Niederwaldkirchen.

„Hochwasser macht nicht an Gemeindegrenzen Halt. Deshalb ist die Zusammenarbeit aller betroffenen Gemeinden ein wichtiger Schritt, um nachhaltige Lösungen für die gesamte Region zu entwickeln“, betont Obmann David Allerstorfer.

Ausblick

Für die kommenden Jahre liegt bereits ein gemeinsamer Fahrplan von Bund und Land Oberösterreich vor. Im Jahr 2026 wird ein Gewässer- und Risikomanagementkonzept erstellt, das vollständig vom Bund finanziert wird. Ab 2027 folgt die generelle Planung, die jeweils zur Hälfte von Bund und Land Oberösterreich gefördert wird. Diese Planungen bilden die Grundlage für künftige Hochwasserschutzmaßnahmen im gesamten Einzugsgebiet des Pesenbachs.


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