Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

VITIS. Am 2. September 2015 trafen sich die Mobilitätsgemeinden zur Mobilitätsplattform Waldviertel. Gemeinsam mit dem Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wurden Projektvorschläge zur Förderung und Unterstützung der Nutzung von Bahn und Bus im Waldviertel entwickelt und tiefgehend über E-Carsharing-Projekte informiert und diskutiert.

Die versammelten Waldviertler Gemeindevertreter (v.l.): Bernhard Unterweger, Karl Einfalt, Johannes Prinz, Michael Prinz, Reinhard Pauer, Martin Neugebauer, Renate Brandner-Weiß, Josef Gundinger, Nikolaus Reisel, Gertrude Haumer, Wolfgang Cwinczek, Margit Auer, Karl Elsigan, Heidemaria Uitz, Franz Linsbauer, Gerald König, Otmar Zechner, Sonja Reiss, Josef Heimberger, Josef Strummer und Martin Frank. Foto: NÖ.Regional.GmbH

E-Carsharing im Waldviertel erfreut sich immer größerer Beliebtheit und die positiven Erfahrungsberichte der vier E-Carsharing-Projekte haben großes Interesse auch bei den anderen Gemeinden geweckt. Renate Brandner-Weiß von der Energieagentur der Regionen berichtete über E-Carsharing in Niederösterreich und anschließend über das erste Modell in Waidhofen/Thaya, das 2014 umgesetzt wurde.

Weitere E-Carsharing Projekte bestehen bereits in Zwettl, Langau und St. Leonhard am Hornerwald. Jeweils ein Nutzer und gleichzeitig Betreuer jedes E-Carsharing Projektes berichtete aus seinen Erfahrungen und stand für viele interessierte Fragen zur Verfügung. Alle waren sich einig: E-Carsharing spart Kosten und fördert gleichzeitig den sozialen Austausch und die Gemeinschaft.

Mögliche Förderungen diskutiert

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die Präsentation des umfangreichen Förderprogramms für Mobilitätsprojekte in Gemeinden durch Bund und Land Niederösterreich. Dazu gehören Projekte im Bereich E-Carsharing, E-Ladestationen, E-Fahrräder, Umstieg auf alternative Antriebe, Radverkehr, Radabstellanalagen, Schnuppertickets und Bewusstseinsbildung zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs. Gemeinsam wurden Projekte für 2015 diskutiert, die durch das Land NÖ gefördert werden können. Das Hauptaugenmerk im heurigen Jahr wird bei der Umsetzung von Shuttle-Bussen zu öffentlichen Veranstaltungen und der Unterstützung von Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern für eine vermehrte Nutzung von Bus und Bahn durch regionale Fahrplaninformationen liegen.

Was ist die NÖ.Regional.GmbH?

Die 2014 gegründete NÖ.Regional.GmbH ist die zentrale Anlaufstelle für Gemeinden, Verbände, Organisationen und öffentliche Einrichtungen, wenn es um Regionalentwicklung in Niederösterreich geht. Sie berät, begleitet und vernetzt die regionalen Akteurinnen und Akteure bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten im Einklang mit der Hauptregionsstrategie und den aktuellen Förderrichtlinien. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Ortskernbelebung mit den Landesaktionen Dorferneuerung, Stadterneuerung und Gemeinde 21 sowie die Betreuung der Kleinregionen, das Mobilitätsmanagement und die Unterstützung des Freiwilligenwesens. Rund um diese Themen steht den Gemeinden eine einheitliche Ansprechperson mit breitem Expertenwissen im Hintergrund zur Verfügung. Weitere Arbeitsschwerpunkte finden sich in den Fachbereichen Europa, Gemeindekooperationen, Raum & Region und Bildung-Soziales-Unternehmen. Die NÖ.Regional.GmbH ist in Besitz des Landes Niederösterreich (51 Prozent), der fünf Hauptregionsverbände (jeweils 6 Prozent) und des Vereins NÖ Dorf- und Stadterneuerung - Gemeinschaft der Dörfer und Städte (19 Prozent).


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden