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Einbruch geklärt: Opfer konnte Räuber (24) identifizieren

Martina Ebner, 30.05.2016 14:03

VÖCKLABRUCK. Die Polizei konnte jenen schweren Raubversuch klären, bei dem eine Frau (50) in ihrem Haus mit einem Hammer bedroht worden war. Ein 24-jähriger Asylwerber (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) wurde von ihr als Täter identifiziert.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Der zunächst unbekannte Täter war in der Nacht von Samstag auf Sonntag durch ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss in ein Einfamilienhaus eingedrungen. Aus einem hinter dem Haus befindlichen Abstellraum hatte er zuvor einen Maurerhammer entwendet. Als er im Erdgeschoss auf eine 50-jährige Bewohnerin traf, drohte er ihr mit dem Hammer und forderte „Give Money“!

Die Frau ging mit dem Täter in den ersten Stock des Hauses, in dem ihre zwei Söhne, die Schwiegertochter und das Enkelkind schliefen. Als sie im Zimmer ihres Sohnes (30) war, schrie sie laut „Einbrecher“ und weckte damit alle auf. Der Täter ergriff daraufhin ohne Beute die Flucht.

Die Polizeiinspektion Vöcklabruck führte gegen den 24-jährigen Tatverdächtigen und gegen einen weiteren Asylwerber bereits Ermittlungen wegen Verdachts des Gelddiebstahles in einer Diskothek in Regau durch. Bei den Ermittlungen fiel den Beamten die Übereinstimmung der Personenbeschreibung mit dem schweren Raubversuch auf. Das Opfer identifizierte den Beschuldigten daraufhin zweifelsfrei als jenen Täter, der sie mit dem Hammer bedroht und Bargeld gefordert hatte. Der Tatverdächtige bestreitet den Raubversuch. Er wird in die Justizanstalt Wels eingeliefert.


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