Cannabis-Züchter ausgeforscht
OTTNANG/SCHWANENSTADT/ATTNANG-PUCHHEIM/LAMBACH. Beamte des Koordinierten Kriminaldienstes Vöcklabruck konnten eine Cannabis-Indooraufzuchtanlage sicherstellen und deren Betreiber ausforschen.

Drei Männer stehen im Verdacht, seit Beginn des Jahres 2016 abwechselnd sowohl am Hauptwohnsitz des Ottnangers, als auch an jenem des Schwanenstädters, mehrere Cannabisplantagen betrieben und dabei insgesamt rund 1,2 Kilo Cannabiskraut erwirtschaftet zu haben.
Hausdurchsuchung
Anfang April wurde ein eine Hausdurchsuchung in den Wohnräumen des Ottnangers durchgeführt. Die Polizei stellte dabei eine gerade im Abbau befindliche Aufzuchtanlage, Equipment für mindestens zwei weitere Anlagen sowie rund 282 Gramm Cannabiskraut sicher. Der Ottnanger zeigte sich geständig, gemeinsam mit seinem Freund aus Schwanenstadt die Cannabis-Indoorplantage betrieben zu haben. Als beim Komplizen daraufhin eine freiwillige Nachschau am Wohnsitz vollzogen wurde, fanden die Beamten weitere 43 Gramm Cannabiskraut, rund 300 Gramm an Resten abgeerntete Cannabispflanzen sowie rund 180 Gramm Cannabisbutter. Die Spur führte wiederum zu einem Freund nach Lambach bzw. einem Attnanger.
Eigenkonsum
Der völlig überraschte Lambacher übergab, konfrontiert mit den Vorwürfen, wiederum rund 365 Gramm Cannabiskraut, die er versteckt hatte. Außerdem konnten geringe Mengen an Amphetamin (Speed) und ein sogenannter LSD-Trip sichergestellt werden.
Das erwirtschaftete Cannabiskraut diente – laut Angaben der Verdächtigen – ausschließlich dem Eigenkonsum. Die Verdächtigen zeigten sich großteils geständig und werden angezeigt


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