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VÖCKLABRUCK. Nach der Festnahme eines Dealers in Vöcklabruck führten die Ermittlungen zu seinem albanischen Suchtmittellieferanten. Der Verdächtige konnte aufgrund eines europäischen Haftbefehls nun in Nordmazedonien festgenommen werden.

Dank eines europäischen Haftbefehls konnt der Dealer in Nordmazedonien festgenommen werden. Symbolfoto: Weihbold

Anfang des Jahres 2020 konnten Polizeibeamte einen damals 43-Jährigen wegen des dringenden Tatverdachtes der Begehung eines gewerbsmäßigen Suchtmittelhandels festnehmen. Es handelte sich dabei um einen in Vöcklabruck wohnhaften albanischen Staatsangehörigen. Im Zuge der Ermittlungen zeigte sich der Verdächtige zum gewerbsmäßigen Handel mit Kokain und Heroin geständig. Zwischenzeitlich wurde er am Landesgericht Wels zu einer unbedingten Freiheitsstrafe rechtskräftig verurteilt.

Weitere Ermittlungen

Durch weitere umfangreiche Erhebungen des Koordinierten Kriminaldienstes Vöcklabruck konnte sein Suchtmittellieferant, ein damals 36-jähriger Mann, ebenfalls aus Albanien, ausgeforscht werden. Dieser hatte für den 43-Jährigen den Ankauf einer großen Menge Kokain in der Schweiz organisiert, das der Vöcklabrucker dann mit einem Pkw nach Österreich schmuggelte und gewinnbringend weiterverkaufte. Das Heroin wiederum wurde von dem 36-jährigen Lieferanten selbst von Deutschland nach Österreich geschmuggelt.

Untersuchungshaft

Aufgrund des vorliegenden Sachverhaltes konnte bei der Staatsanwalt Wels für den Suchtmittellieferanten ein europäischer Haftbefehl erwirkt werden. Er wurde in Nordmazedonien festgenommen, nach Österreich überstellt und sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.


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