Eingebrochene Eisläuferinnen per Hubschrauber aus dem Irrsee gerettet
ZELL AM MOOS. Am Donnerstagnachmittag brachen auf dem Irrsee zwei Frauen während des Eislaufens in den See ein und hielten sich an einem Eisstück fest.
Durch einen Handy-Anruf an den Ehemann einer der Frauen wurden die Rettungskräfte alarmiert. Feuerwehr, Wasserrettung und ein Rettungshubschrauber eilten daraufhin zur Unglücksstelle. Ein Mitglied der Hubschrauberbesatzung seilte sich zu den Frauen ab und brachte beide in den Hubschrauber, worauf sie ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
Nach Angaben der Feuerwehr befanden sich die Frauen auf einer Fläche des Irrsees, die nicht fürs Eislaufen freigegeben war, was den Einsatz umso gefährlicher machte.
Eingebrochene waren nur per Hubschrauber erreichbar
Einsatzleiter Matthias Kroiss erklärte gegenüber dem ORF, dass es für die Einsatzkräfte unmöglich war, auf direktem Wege zu den Verletzten zu gelangen. Am selben Tag ereignete sich auch am Almsee ein ähnlicher Vorfall. Eine weitere Person brach dort ins Eis ein und wurde ebenfalls gerettet.
Die Einsatzkräfte warnen eindringlich, nicht freigegebene Eisflächen zu betreten, da diese durch Temperaturveränderungen und Sonneneinstrahlung massiv an Festigkeit verloren haben.
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