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ST. GEORGEN. Im Pfarrmuseum (Attergaustraße 18 bei der Kirche) wird ab der Osterwoche die Sonderausstellung „Das Ei als Symbol der Auferstehung und der Brauch als Osterei“ gezeigt.

Das Ei als Symbol der Auferstehung und der Brauch als Osterei Foto: privat
Das Ei als Symbol der Auferstehung und der Brauch als Osterei Foto: privat

Ostern ist ohne das Osterei nicht denkbar. Seit dem Mittelalter werden Eier gefärbt. Im Christentum wurde das Ei zum Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Christus ist von den Toten auferstanden, so wie aus dem Ei neues Leben erwächst. Aber nicht nur im Christentum, sondern in vielen Kulturen und Religionen gilt das Ei als Symbol von Neubeginn und Fruchtbarkeit.

Kochen und färben aus praktischen Gründen

Die Haltbarmachung und Färbung der Eier hatte im Mittelalter praktische Gründe. Der Verzehr von Fleisch und Eierspeisen war in der Fastenzeit verboten, aber die Hühner produzierten gerade im Frühling ohne Rücksicht auf die Fastenzeit wieder viele Eier. Damit die Eier nicht verderben, wurden sie abgekocht und so haltbar gemacht. Im Mittelalter wurden sie als Symbol des vergossenen Blutes von Christus rot gefärbt. Schließlich wurden sie zu Ostern geweiht und verschenkt. Die heute üblichen vielen Farben und Verziertechniken entwickelten sich erst später.

In alten Urbarien, den Abgabebüchern der Herrschaften, in denen der von den Bauern zu entrichtende Pachtzins in Naturalien angeführt ist, war das Ei ein ganz wesentlicher Bestandteil.

Ausstellung im Pfarrmuseum

Im Pfarrmuseum St. Georgen im Attergau wird ab der Osterwoche in Zusammenarbeit mit dem Verbund OÖ Museen, der Linzer Kirchenzeitung und dem Heimatverein Attergau die Sonderausstellung „Das Ei als Symbol der Auferstehung und der Brauch als Osterei“ gezeigt. Die Ausstellung läuft von 27. März bis zum 30. April und ist jeden Sonntag von 9 bis 11 Uhr geöffnet. An den Wochentagen kann die Ausstellung nach Terminvereinbarung mit Brigitte Hauke, Tel. 0699/10229547, besucht werden. Alle zum Zeitpunkt der Ausstellung geltenden Covid-Maßnahmen sind einzuhalten.


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