Ausstellung von Maria Moser vorerst nur virtuell
FRANKENBURG/GMUNDEN. Kommenden Samstag hätte die Ausstellung der Frankenburger Künstlerin Maria Moser in Gmunden beginnen sollen. Jetzt ist für Anfang Dezember ein virtueller Rundgang angekündigt.

„Ich befürchte, dass es eine Lockdown-Ausstellung wird“, war Maria Moser nach der kräfteraubenden Auswahl und Verpackung ihrer Werke zunächst noch unsicher. „Das wäre dann die zweite, schon im Jänner wurde eine abgesagt“, räsoniert die weltbekannte Frankenburger Künstlerin, die sich im Sommer öffentlich für das Impfen eingesetzt hatte. Diesmal gibt es trotzdem eine Ausstellung, vorerst halt nur visuell.
Virtueller Rundgang
Bei einem virtuellen Rundgang besteht ab Anfang Dezember die Möglichkeit, die Ausstellung in der Gmundner Galerie 422 vorab zu sehen. Es ist eine Tandemausstellung mit Werken der Metallkünstlerin und Schmuckdesignerin Gabriela Kutschera. Ab Ende des Lockdowns kann man aber die expressiven, energiegeladenen Malereien Maria Mosers in den Räumen der Galerie 422 (An der Traunbrücke 9 – 11) in Gmunden direkt auf sich wirken lassen. Margund Lössl hat die Ausstellung bis 8. Jänner konzipiert, rechnet aber jetzt schon mit zwei Wochen Verlängerung.
Kreativ im Lockdown
Inzwischen verbringt Maria Moser den Lockdown in ihrem Atelier, ihrer Werkstatt, die einst die Schmiede ihres Vaters war. Aus Eisen, Glut und Feuer entstehen neue Werke, die mit ihrer lebendigen Tiefe von Lebenskraft durchdrungen sind. Das Schmieden des Eisens, das sie zu einer unverwechselbaren, künstlerischen Formensprache entwickelt hat, hat sie mit ihrer Ausstellungspartnerin in Gmunden, Gabriela Kutschera, gemeinsam, ebenso wie ihre herausragende Position innerhalb des österreichischen Kunstgeschehens.


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