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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Was grundsätzlich das ganze Jahr über gelten sollte, bedarf insbesondere im Advent einer Erinnerung. „Das Lenken von Fahrzeugen ist nach Alkoholkonsum verboten“, warnt die Bezirkspolizei Vöcklabruck.

Nach Alkoholkonsum das Auto stehen lassen! Symbolfoto: Volker Weihbold
Nach Alkoholkonsum das Auto stehen lassen! Symbolfoto: Volker Weihbold

Es ist üblich, dass im Advent allerorts Punsch- und Glühweinstände zum Zusammenstehen einladen. Gerne nehmen die Menschen das Angebot an, um etwa gemeinsam mit Freunden den Arbeitstag bei einem gemeinsamen Getränk ausklingen zu lassen. Wichtig dabei ist, das Auto nach dem Konsum von Alkohol stehen zu lassen.

Finanzielle Folgen

Wer beim Lenken eines Fahrzeuges im alkoholisierten Zustand erwischt wird, hat mit tiefgreifenden Folgen zu rechnen. Abgesehen von hohen Geldstrafen kann ein Führerscheinentzug beträchtliche Folgen im Berufsleben haben. Insbesondere dann, wenn der Führerschein für die Ausübung des Berufes benötigt wird. „Kommt dann noch ein Unfall dazu, dann können die finanziellen Folgen existenzbedrohend werden“, gibt Hermann Krenn vom Verkehrsreferat der Bezirkspolizei zu bedenken.

Im Zweifel mit dem Taxi

Die Beamten warnen davor, darauf zu vertrauen, dass man nicht erwischt wird: „Wir setzen sehr wohl gezielt Streifen zur Kontrolle ein und erhöhen gleichzeitig die Anzahl der kontrollierenden Streifen.“ Zur erhöhten Kontrolldichte im Advent besteht zudem die Order, intensiv das Alko-Vortestgerät einzusetzen. „Damit wollen wir unterbinden, dass jemand seine Alkoholbeeinträchtigung verschleiern kann“, weiß Krenn. Auch dem Thema „Drogen im Straßenverkehr“ wird sich die Polizei verstärkt widmen und entsprechend kontrollieren. „Die Entscheidung, ab wann ein Fahrzeug nicht mehr gelenkt wird, muss jeder selbst treffen. Klar muss aber auch sein: Die Konsequenzen von Alkohol bzw. Drogen am Steuer muss auch jeder selbst tragen. Deshalb rate ich, im Zweifel immer das Fahrzeug stehen zu lassen, sich abholen lassen oder mit dem Taxi zu fahren und sich viel Ärger sparen“, meint Krenn.


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