Vöcklabrucks Kirchen sind auch Wahrzeichen der Stadtgeschichte
VÖCKLABRUCK. Die reichhaltige Geschichte der Stadt an der Vöckla zeigt sich auch in der Vielfalt ihrer Kirchen.

Die Kirche Maria Schöndorf thront auf einem Hügel im ältesten Teil der Stadt und war bis 1785 auch Pfarrkirche von Vöcklabruck. Charakteristisch für dieses 824 erstmals urkundlich erwähnte Bauwerk sind die beiden ungleichen Türme. Neben der größten Kostbarkeit, der „Schönen Madonna“, einer um 1430 von einem unbekannten Meister geschaffenen Marienstatue, ist auch der neugestaltete Urnenfriedhof sehenswert. Biegt man vom Stadtplatz aus vor dem Oberen Stadtturm links ein, gelangt man zur Stadtpfarrkirche St. Ulrich. Diese für die oberösterreichische Spätgotik typische zweischiffige Hallenkirche verfügt über einen netz- und kreuzrippengewölbten Chor und ein Langhaus. Die Dörflkirche St. Ägydi war das erste Spital Oberösterreichs und wurde durch Pilgrim v. Weng im 12. Jhdt. erbaut. Ursprünglich als Hospiz errichtet, gilt sie als das drittälteste seiner Art, das von einer Bruderschaft geführt wurde und große Bedeutung erlangte. Die Evangelische Friedenskirche ist einer der ersten protestantischen Sakralbauten, die nach der Anerkennung des evangelischen Religionsbekenntnisses in Oberösterreich im 19. Jhdt. erbaut wurden.


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