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VÖCKLABRUCK. Im Mittelalter war Vöcklabruck von einer mächtigen Stadtmauer umgeben. Durchlass gewährten stark befestigte Tore, deren Türme gleichzeitig auch Aussichtstürme waren. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadtmauer nach und nach abgetragen und der Stadtgraben damit befüllt.

Diese Tafel am „Historischen Rundgang“ beschreibt die Stadtpfarrkirche St. Ulrich.
Diese Tafel am „Historischen Rundgang“ beschreibt die Stadtpfarrkirche St. Ulrich.

Erhalten sind heute noch Mauerreste an verschiedenen Stellen wie Heimathaus, Mutterhaus, Museum „Alte Stadtmauer“ und Schlosserei-Museum. Ein historischer Rundgang auf den Spuren dieser alten Stadtmauer stellt eine Zeitreise durch die Geschichte der Stadt dar. Dazu sind Schautafeln an historischen Plätzen angebracht. Insgesamt bilden elf Stationen den Rundweg. Er beginnt beim „Unteren Stadtturm“ und endet beim Museum „Alte Stadtmauer“. Die einzelnen Stationen sind in einem Folder eingezeichnet, der im Tourismusbüro erhältlich ist. Der Rundgang ist insgesamt eineinhalb Kilometer lang. Mit der empfohlenen Besichtigung der drei Museen – „Heimathaus/Stadtmuseum“, „Museum der Heimatvertriebenen“, „Museum Alte Stadtmauer“ und bei dem wieder zugänglich gemachten „Unteren Stadtturm“ – sind für den Rundgang etwa drei Stunden einzuplanen.


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