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Heimatverein bedankt sich mit einem Geschenk zum 400-Jahr-Jubiläum der Markterhebung

Martina Ebner, 09.09.2020 08:27

FRANKENBURG. Nächstes Jahr feier Frankenburg 400 Jahre Markterhebung. Dazu erarbeitet ein Festkomitee ein corona-taugliches Konzept für die geplanten Feierlichkeiten.

v.l.: Bürgermeister Heinz Leprich und Heimatvereinsobmann Erwin Hofbauer Foto: Willi Frickh
v.l.: Bürgermeister Heinz Leprich und Heimatvereinsobmann Erwin Hofbauer Foto: Willi Frickh

Der Heimatverein hat einen Großteil seiner Hausaufgaben bereits gemacht. Altbürgermeister Martin Kaiser hat die Geschehnisse vor dem 11. Juni 1621 analysiert, die zur Markterhebung führten. Mit der Erhebungsurkunde und der Marktordnung hat er ein Buch gestaltet, das am 13. Jänner 2021 als Band 8 der „Edition Heimatgeschichte“ erscheinen wird.

Buch als Geschenk

Heimatvereinsobmann Erwin Hofbauer überraschte die etwa 40 Teilnehmer der Jahreshauptversammlung mit der Ankündigung, dieses Buch werde an alle 1.200 Haushalte der Marktgemeinde Frankenburg und an die in Redleiten verschenkt. Der Vorstand des 330 Mitglieder umfassenden Vereins sieht das als Dankeschön für die Marktgemeinde, die zur üblichen Vereinssubvention Räumlichkeiten für das Archiv zur Verfügung stellt und bei der jährlichen Hobbyausstellung am Martinikirtag, die heuer leider nicht stattfinden kann, mit technischer Ausrüstung behilflich ist.

Umfangreiches Kulturprogramm

Bürgermeister Heinz Leprich zeigte sich erfreut und würdigte insbesondere den bisherigen Chronisten der Gemeinde, Altbürgermeister Martin Kaiser. Der kündigte an, sich für die Markterhebungsfeier um besondere Ausstellungsstücke zu bemühen, die jüngst das Geschichtsverständnis erweitert haben. Leprich gratulierte Obmann Erwin Hofbauer zum umfangreichen Kulturprogramm des Vorjahres, insbesondere zum „Bratknödelblues“, der eine fulminante Leistungsschau der Neuen Mittelschule darstellte.

Vorstand wiedergewählt 

Nach den positiven Berichten wurde der neue Vorstand, der mit dem alten fast identisch ist, einstimmig wiedergewählt. Fast alle Veranstaltungen wurden um ein Jahr verschoben. Inzwischen wird unter der Ägide von Peter Schwebach das Archiv mit Frankenburger Firmen ausgebaut, das mit vielen Fotos und Dokumenten eine wichtige Grundlage für die umfangreiche Geschichtsforschung in Frankenburg darstellt.


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