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VÖCKLABRUCK. Die Stadt­bibliothek hatte es im Jahr 2021 nicht leicht: Erst war sie coronabedingt bis Anfang Februar 2021 geschlossen, dann musste im Herbst nochmals für vier Wochen zugesperrt werden.

Die Stadtbibliothek beteiligte sich mit drei Veranstaltungen am beliebten Knoxi-Ferienspaß. (Foto: Stadtamt)

Weil die Leser ihre Lektüre schmerzlich vermissten, wurde – sobald es die Maßnahmen zuließen – in beiden Lockdowns Click & Collect angeboten. Auch der Onlinekatalog wurde entsprechend frequentiert: Insgesamt mehr als 13.000 virtuelle Besuche wurden verzeichnet, dabei wurden von den Mitarbeiterinnen Birgit Schrank und Margit Neumüller fast 5.000 Reservierungen getätigt und rund 3.500 Medien online verlängert.

Sobald wieder aufgesperrt werden konnte, wurden in der Bibliothek etwa 14.400 Besucher gezählt. 142 Neukunden ließen sich im Jahr 2021 einschreiben.

Laufende Aktualisierung

Sie bekommen auch einiges geboten: In der Stadtbibliothek stehen mehr als 16.000 Medien für Groß und Klein zur Verfügung, von Büchern über Spiele und Hörbücher bis zu den enorm beliebten Toniefiguren samt Abspielgerät zum Ausleihen. Das Medienangebot wird laufend aktualisiert. Im Gegenzug werden Medien ausgeschieden, weil sie beispielsweise nicht mehr aktuell sind, nicht mehr entlehnt werden oder zerlesen sind. Doch viele von ihnen finden im Rahmen des Flohmarktes noch neue Abnehmer. In Summe nahm die Stadtbibliothek rund 18.000 Euro an Gebühren ein. Damit ist etwa ein Fünftel der entstehenden Kosten gedeckt.

Vielfältiges und leistbares Angebot

Veranstaltungen waren wegen Corona nur in bescheidenem Ausmaß möglich. Immerhin beteiligte sich die Stadtbibliothek mit drei Veranstaltungen am beliebten Knoxi-Ferienspaß. Ein besonderes Highlight war die Lesung mit der Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi in Kooperation mit dem ORG der Franziskanerinnen. Bei der Mitmachlesung in der „Österreich liest-Woche“ haben 14 Kinder gemeinsam mit der Literaturvermittlerin Christa Öhlinger eine lustige Reise zum Mond unternommen. „Lesen ist Abenteuer im Kopf, und ich bin froh, dass wir mit unserer Stadtbibliothek ein vielfältiges und leistbares Angebot für die Menschen zur Verfügung stellen können“, so Bürgermeister Peter Schobesberger.


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