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FRANKENBURG/H. Anlässlich des heutigen Weltfrauentages stellt LAbg. Elisabeth Gneißl fest, dass sehr viel für die Gleichberechtigung passiert ist, es jedoch noch viel zu tun gibt.

ÖVP-Landtagsabgeordnete Elisabeth Gneißl aus Frankenburg (Foto: Privat)
ÖVP-Landtagsabgeordnete Elisabeth Gneißl aus Frankenburg (Foto: Privat)

„In der Landwirtschaft werden in Oberösterreich bereits 40 Prozent der Betriebe von Frauen geführt, in den Vorstandsbüros sieht es aber noch anders aus“, hebt Gneißl die Vorreiterrolle der Landwirtschaft hervor. „Wenn man den Sozialbereich oder speziell die Pflege ansieht, sind es vor allem Frauen, die das System aufrechterhalten, sei es in den Berufen oder in der häuslichen Pflege.“ Gerade in der Pandemie hat man gesehen, dass der Anteil an Frauen in den systemrelevanten Berufen sehr hoch ist. Diese Berufe sind jedoch auch jene, die meist nicht besonders gut bezahlt werden. „Nicht nur die Berufswahl, auch weniger Lohn für die gleiche Arbeit, spielen eine Rolle beim Einkommensunterschied.“, so Gneißl. „Einerseits braucht es eine faire Entlohnung der Berufe, die eher von Frauen ergriffen werden, andererseits müssen wir auch Mädchen schon frühzeitig für MINT-Berufe interessieren.

Kinderbetreuung ist nicht nur Frauenthema

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – oder auch Familie und Politik – ist nicht nur ein Thema, das Frauen betrifft, gesellschaftlich wird das jedoch sehr oft so gesehen. „Es braucht einen bedarfsorientierten Ausbau der Kinderbetreuungsangebote, um Eltern, die wieder in die Berufswelt einsteigen wollen, dies auch zu ermöglichen“, betont Gneißl. „Vieles ist schon passiert, Vieles muss aber noch passieren, dass man von einer richtigen Gleichberechtigung sprechen kann. Ich werde mich mit voller Kraft dafür einsetzen“, so Landtagsabgeordnete Elisabeth Gneißl abschließend.


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