Ukrainische Familie in Weyregg: „Uns ist es lieber, die Kirchenglocken zu hören …“
WEYREGG. Seit 26. März 2022 hat eine ukrainische Familie im Pfarrhof Weyregg eine ruhige, friedliche Unterkunft gefunden. Einige Tage später konnte auch noch eine Mutter mit zwei Kindern in der Nachbarschaft bei der Familie Gebetsberger aufgenommen werden.

„In den 80er Jahren mussten beim Kriegsrecht viele Polen das Land verlassen, viele von ihnen haben damals Zuflucht in Österreich und sogar in Weyregg gefunden. Als überzeugter Christ, als polnischer Staatsbürger und Nachbar der Ukraine war es für mich selbstverständlich, die Türen des Pfarrhofes zu öffnen“, sagt Pfarrer Janusz Zaba über seine Beweggründe, eine Herberge bereitzustellen.
Wärme und Hilfsbereitschaft
Beide Familien sind dankbar, dass sie mit viel Wärme und Hilfsbereitschaft von der Weyregger Bevölkerung aufgenommen wurden. Dies und ihr tiefer Glaube hilft ihnen, diese schwierige Zeit zu überstehen. Die österliche Bußfeier in der Kirche ist heuer ganz aktuell unter dem Thema „Friede“ gestanden. Die brennenden Kerzen auf dem Wort „Friede“ geben ihnen Hoffnung, bald wieder in die Heimat zurückkehren und ihre Lieben umarmen zu können.


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