Leserbrief: Energiesparen, ohne dass es wehtut
REGAU. Josef Reisenberger schickte der Tips Redaktion einen Leserbrief.

„Veranlasst durch den Krieg in der Ukraine ist uns allen bewusst geworden, wie abhängig wir in Österreich von ausländischer Kohle, ausländischem Erdöl, Erdgas und Strom sind. Um bei diesen Energieträgern sofort zu sparen, muss von den politisch Verantwortlichen unverzüglich eine Prüfung veranlasst werden. Ist es bei Dunkelheit wirklich notwendig: Straßen zu beleuchten, auf denen nur Motorfahrzeuge unterwegs sind? Bauten, Denkmäler zu beleuchten, wenn die Touristen schlafen? Geschäfte und Leuchtreklamen über Nacht zu beleuchten, obwohl in dieser Zeit niemand Einkäufe erledigt?
Wenn aus Sicherheitsüberlegungen keine Bedenken dagegen vorliegen, dann müssen diese Beleuchtungen per Gesetz sofort eingespart werden. Noch dazu tut das keinem von uns weh. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass Kraftfahrzeuge bei 130 km/h mehr Kraftstoff benötigen, als bei 100 oder 110 km/h. Ein Gesetz für 100 oder 110 km/h würde zigtausende Liter Kraftstoff einsparen und das täte ebenfalls keinem von uns weh. Wenn wir jetzt nicht bereit sind, auf unnötigen Luxus zu verzichten, dann wird es uns demnächst wirklich weh tun. Spätestens dann, wenn Kraftstoffe, Gas und Strom noch teurer bzw. rationiert werden müssen!“
Josef Reisenberger, Regau


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