VÖCKLABRUCK. Die Gruppe Fridays for Future Vöcklabruck lädt am Freitag, 26. Jänner, ein zu einem Lichtermeer in Vöcklabruck. Gestartet wird um 18 Uhr
beim Oberen Stadtturm. Es wird dann eine kleine Runde durch Vöcklabruck gegangen. Tips fragte bei Fridays for Future über Ziele und Anliegen der Bewegung nach. Die Letzte Generation ist übrigens eine Gruppierung mit ähnlichen Inhalten, die aber einen anderen Weg geht.

Tips: Seit wann gibt es die Gruppe Fridays for Future Vöcklabruck und wie viele Mitglieder hat sie?
Fridays for Future (FfF):Wir haben die Gruppe im Juni 2023 ins Leben gerufen und mittlerweile liegen wir bei sieben Mitgliedern. Unser erstes Projekt zu der Zeit war der weltweite Klimastreik in Vöcklabruck, den wir damals noch zu dritt organisiert haben. Wir sind zwischen 12 und 16 Jahre alt und eine Bewegung von Jugendlichen, die sehr motiviert sind. Ansonsten kann man über uns noch sagen, dass wir immer auf der Suche nach Mitgliedern sind und uns über jede und jeden freuen. Infos dazu gibt es übrigens auf voecklabruck@fridaysforfuture.at
Tips: Was sind die Anliegen und wie sollen diese Ziele erreicht werden?
FfF:Unser Ziel ist natürlich der Klimaschütz. Wir wollen, dass die Politik sinnvolle Maßnahmen gegen den Klimawandel setzt und den Menschen ein Bewusstsein für die Bedrohung, die der Klimawandel ausmacht, vermitteln.
Tips: Galionsfigur Greta Thunberg hat sich mit ihren Stellungnahmen zum Nahost-Konflikt nicht nur Freunde gemacht. Wie steht ihr als Gruppe dazu?
FfF:Fridays For Future Österreich hat sich schon mehrmals dazu geäußert und wir stehen vollkommen dahinter. Wir, als friedliche, demokratische Bewegung stehen klar hinter der Einhaltung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts. Friday For Future wird von tausenden Menschen weltweit getragen und deshalb können Einzelpersonen oder Ländergruppen nicht für die ganze Bewegung sprechen.
Tips: Beim Thema Klima-Kleber scheiden sich die Geister. Manche sagen, dass es mehr schadet als es bringt?
FfF:Die Letzte Generation und Fridays For Future sind im Prinzip zwei Organisationen, die auf unterschiedliche Weise für das Gleiche kämpfen. Die Letzte Generation kann man gutheißen oder auch nicht. Was jedoch feststeht ist, dass die Regierungen handeln müssen, sodass jeglicher Protest erst gar nicht nötig ist.


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