Autor Norbert Blaichinger präsentiert sein neues Buch
ZELL AM MOOS. Der Publizist und freie Autor Norbert Blaichinger (66) aus Zell am Moos präsentiert sein neues Buch, bei dem der Thalgauer Astrologe Andreas Grubinger im Mittelpunkt steht.

Das neue Buch von Norbert Blaichinger „Andreas Grubinger. Der mit den Sternen spricht“ ist die Biografie eines Mannes, der als Pflasterer und Steinmaurer sein Geld verdiente, aber auch schon seit Kindestagen seine Kreativität auslebte. Grubinger ist bildender Künstler, interessiert sich seit Kindestagen an für Astrologie und war sogar als Mentaltrainer erfolgreich. Er arbeitete für österreichische Schi-Nationalmannschaften und war für Fußballstars wie Heimo Pfeifenberger, Edi Glieder und andere als Mentaltrainer tätig. Mit Erfolg. Sein Schwerpunkt ist allerdings die Astrologie. Grubinger sieht bis 2025 noch schwere Turbulenzen durch das Wassermann-Zeitalter.
Blaichinger kombiniert biografische Aspekte aus dem Leben des 81-jährigen Thalgauers Grubinger mit einer einfachen Einführung in die Astrologie. Seine Ausführungen „können höchstens Appetit auf Astrologie machen, sind aber keine Anleitung, um ein Horoskop zu erstellen“. Dem Zell am Mooser geht es vor allem darum, Begriffe zu erklären und zu beschreiben, wie Astrologen den Einfluss der Sterne auf unser Leben sehen. Welche Berufe passen zu welchen Sternzeichen? Welche Sternzeichen passen in der Liebe? Blaichinger: „Geht man davon aus, dass Geburtshoroskope einen Einfluss auf Charaktereigenschaften haben, dann sind Beziehungen von Sternzeichen zu Sternzeichen plausibel.“ Das habe aber absolut nichts mit den beliebten Tages- oder Wochenhoroskopen zu tun.
Auch kritische Stimmen
Autor Blaichinger gibt auch kritischen Ansichten zur Astrologie eine Stimme. Er zitiert Stephen Hawking und den österreichischen Astrophysiker Werner Gruber. Außerdem bringt er die katholische Sicht durch ein ausführliches Interview mit dem konservativen Pfarrer von Windischgarsten, Gerhard Wagner, ein.
Blaichinger sagt grundsätzlich zu seinem neuen Buch: „Viele Menschen lehnen Astrologie ab, aber gewisse Dinge nehmen wir doch mit, etwa den Einfluss des Mondes auf Pflanzenwachstum. Tages- und Wochenhoroskope genießt keine große Akzeptanz, trotzdem werden sie gern gelesen. Grundsätzlich muss man sagen, dass wir ein gespaltenes Verhältnis zur Astrologie haben. Am ehesten haben noch Geburtshoroskope Akzeptanz.“


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